mini|Irminenfreihof mini|Reste des früheren Fischer- und Schifferviertels Britanien Der Irminenfreihof ist ein Platz am Rande der Trierer Innenstadt. Er ist nach dem ehemaligen Kloster St. Irminen benannt, dessen Name auf die heilige Irmina zurückgeht. Teile des Platzes waren früher im Bereich der Immunität des Klosters.Kulturbüro der Stadt Trier (Hrsg.), Emil Zenz: Straßennamen der Stadt Trier: Ihr Sinn und ihre Bedeutung. Trier, 2003.

Am Platz befindet sich auch das ehemalige Dominikanerkloster St. Katharina, das unter Denkmalschutz steht.Patrick Ostermann u. a.: Stadt Trier: Altstadt (= Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland; 17.1). Werner, Worms, 2001, ISBN 978-3-88462-171-4. Am Irminenfreihof 6 stand außerdem ein barockes Haus mit gotischem Kern, das im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, später abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wurde.Helmut Lutz: Verzeichnis der seit 1930 untergegangenen denkmalwerten Bauanlagen. Denkmalpflege in Trier, Städtische Denkmalpflege, 1975.Adelheid Lehmann, 2015.

Auf dem Platz steht das Willibrord-Denkmal. Es ist dem heiliggesprochenen englischen Missionar Willibrord gewidmet, der das Kloster Echternach gründete. Das Irminenkloster stand in engem Austausch mit der luxemburgischen Abtei.

In der östlichen Mauer des Platzes sind Reste der Bauten des früheren Fischer- und Schifferviertels Britanien (von lat. prytaneum = Kornspeicher) erhalten..

Siehe auch Liste der Kulturdenkmäler in Trier-Mitte/Gartenfeld

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Platz in Trier