Frances Martin (* 18. Oktober 1939 in Lausanne, Schweiz; eigentlich Franziska Steinbrecher) ist eine österreichische Schauspielerin. Gelegentlich trat sie auch unter dem Pseudonym Franzi Tilden auf.
Leben und Karriere Frances Martin kam 1939 als Tochter der Schauspielerin Jane Tilden und deren zweiten Ehemann, dem Komponisten Alexander Steinbrecher, in der Schweiz zur Welt. Ihr Filmdebüt gab sie 1956 in dem von Peter Pewas inszenierten Kriminalfilm Viele kamen vorbei, der heute vor allem wegen seiner visuellen Gestaltung gelobt wird. Anschließend spielte sie u. a. in den Filmen Opernball (1956), Juchten und Lavendel (1958), Das Riesenrad (1961) und Der erste Frühlingstag (1961) kleinere Rollen.
Aus ihrer Verbindung mit dem Schauspieler Yul Brynner stammt ihre Tochter Lark Brynner. Später war sie einige Jahre mit dem Schauspieler Gerhart Lippert verheiratet, der 1971 bei der 13-teiligen Fernsehserie Toni und Veronika Regie führte, in der Martin unter dem Namen Franzi Tilden die weibliche Hauptrolle übernahm. Mit dabei war auch ihre zweite Tochter Alexandra Tilden, die aus der Ehe mit Lippert hervorging.
Filmografie 1956: Viele kamen vorbei 1956: Opernball 1956: K. u. K. Feldmarschall 1957: Scampolo (TV) 1957: Vier Mädels aus der Wachau 1957: Das Glück liegt auf der Straße 1958: Women in Love (TV) 1958: Frauensee 1958: Juchten und Lavendel (TV) 1961: Der erste Frühlingstag (TV) 1961: Das Riesenrad 1961: Unsere tollen Tanten 1963: Curd Jürgens erzählt... (Fernsehserie, Folge: Hotel Sacher) 1963: Das alte Hotel (Fernsehserie, 5 Folgen) 1964: Spiel um Schmuck (Fernsehserie, Folge: Immer die Bigelows/Natürlich die Bigelows) 1965: Bob Morane (Fernsehserie, Folge: La Fleur du sommeil) 1966: Donaug’schichten (Fernsehserie, Folge: W. M. und das Theater) 1971: Toni und Veronika (Fernsehserie) 1971: Gestrickte Spuren
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