Die Elstertangare (Cissopis leverianus) ist mit einer Körperlänge von 28 Zentimetern ein großer Vertreter aus der Familien der Tangaren.

Aussehen Diese Vögel haben größtenteils blauschwarzes Gefieder, bis auf den weißen Bauch und einzelne Stellen an der Schwanzunterseite. Die Flügel sind schwarz und weiß. Der Schnabel ist schwarz und die Beine sind grau gefärbt. In der Gefiederfarbe unterscheiden sich die beiden Geschlechter nicht voneinander.

Verbreitung und Lebensraum mini|Verbreitungsgebiet der Elstertangare (grün) Die Elstertangare kommt im Norden Südamerikas vor, ihre südliche Verbreitungsgrenze liegt in Brasilien und dem Nordosten von Argentinien. Diese Art bewohnt die dortigen Regenwälder und Buschlandschaften sowie landwirtschaftlich und forstwirtschaftlich genutzte Flächen, kommt aber im Gebirge bis in Höhen von 2000 Metern vor.

Lebensweise In kleinen Gruppen von bis zu fünf Exemplaren oder paarweise durchstreifen sie die mittleren Baumetagen auf der Suche nach Insekten und Beeren.

Fortpflanzung Das Weibchen legt meist zwei Eier in ein offenes Nest, welches in Bäumen oder Büschen angelegt wird. Die Brut übernimmt das Weibchen allein und diese beträgt zwischen 12 und 18 Tage. Danach werden die Jungen noch bis zu 3 Wochen von beiden Altvögeln im Nest versorgt.

Unterarten Es sind folgende Unterarten bekannt:IOC World Bird List Tanagers and allies Cissopis leverianus leverianus (, 1788)Johann Friedrich Gmelin (1788), S. 302. ist im östlichen Kolumbien und dem südlichen Venezuela über Guyana, Suriname, Französisch-Guayana und Amazonasbecken Brasiliens über Ecuador, Peru bis ins zentrale Bolivien verbreitet. Cissopis leverianus major , 1851Jean Louis Cabanis (1850), S. 144. kommt in Paraguay, dem südöstlichen Brasilien und dem nordöstlichen Argentinien vor.

Etymologie und Forschungsgeschichte Die Erstbeschreibung der Elstertangare erfolgte 1788 durch Johann Friedrich Gmelin unter dem wissenschaftlichen Namen Lanius leverianus. Gmelin bezog sich auf Magpie ShrikeJohn Latham (1781), S. 192–193. von John Latham ohne das Verbreitungsgebiet zu kennen. 1816 führte Louis Pierre Vieillot die neue Gattung Cissopis für den Elstertangare ein. Er erwähnte auch das Synonym Lanius picatus , 1790John Latham (1790), S. 73. mit einem Hinweis auf Südamerika.Louis Pierre Vieillot (1816), S. 340. Cissopis setzt sich aus und .Cissopis The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling Der Artname leverianus ist Ashton Lever (1729–1788) gewidmet, aus dessen Museum das Typusexemplar stammte. Major hat seinen Ursprung in .major The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling Picatus stammt von ab.picatus The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling Alfred Laubmann hatte für sein Werk Die Vögel von Paraguay einen Balg, gesammelt von Adolf Neunteufel (1909–1979) aus Cambyretá, zur Verfügung. In der Literatur sah er in Brachyrhamphus elegans Bertoni, AW, 1901 im Departamento Alto ParanáArnaldo de Winkelried Bertoni (1901), S. 46–49. und in Sapucai durch Charles ChubbCharles Chubb (1910), S. 631 als Nachweis für das Land. Elegans bedeutet .elegans The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling

Gefährdung und Schutzmaßnahmen Aufgrund ihrer weiten Verbreitung und weil für diese Art keinerlei Gefährdungen bekannt sind, stuft die IUCN diese Art als (Least Concern) ungefährdet ein.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Tangaren