Horst Küppers (* 24. April 1933 in Köln; † 9. Mai 2025) war ein deutscher Kristallograph und Hochschullehrer.

Leben Horst Küppers studierte Physik an der Universität zu Köln. 1955 wurde er dort Mitglied des Corps Franco-Guestphalia.Verzeichnis Weinheimer Corpsstudenten 1990, S. 266 1966 wurde er an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zum Dr. rer. promoviert. Anschließend kehrte er nach Köln zurück, wo er sich 1973 habilitierte. 1975 wechselte er als Wissenschaftlicher Rat und Professor an die Universität Hamburg. Im selben Jahr folgte er einem Ruf an die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, wo er bis zu seiner Pensionierung 1998 Kristallphysik lehrte. Er verfasste zahlreiche Aufsätze in wissenschaftlichen Zeitschriften.

Von 1991 bis 2003 war Küppers Schatzmeister der Deutschen Gesellschaft für Kristallographie.

Schriften Die Untersuchung der Ausbreitung von Stoßwellen in Platten auf schlierenoptischem und spannungsoptischem Wege, 1961 Der Anfangsverlauf der Bruchgeschwindigkeit in Glasplatten beim Zerreißversuch, 1966 Untersuchungen zur Anisotropie physikalischer Eigenschaften in Ammonium- und Kaliumoxalaten, 1974 Die Geschichte der Mineralogie in Kiel, 2007 (Digitalisat) (PDF; 190 kB)

Literatur Küppers, Horst. In: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 1996. Bio-bibliographisches Verzeichnis deutschsprachiger Wissenschaftler der Gegenwart. 17. Ausgabe, Band Medizin-Naturwissenschaften-Technik, S. 768.

Einzelnachweise

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