Der Liesingberg ist ein hoher Berg über Sankt Michael in Obersteiermark.
Lage und Landschaft Der Gipfel ist der Bergsporn der Seckauer Tauern zwischen dem Murtal und dem Liesingtal. Am Bergfuß liegen der Ort Liesingtal mit dem Bahnhof St. Michael, der Ort Sankt Michael mit dem Autobahn-/Schnellstraßenknoten St. Michael (A9/S6/S36), St. Walpurga und der Ort Brunn. Nördlich erhebt sich nach der Einsattelung beim Königbauer der Schwarzkogel (), mit dem Sender Liesingberg.
Am Gipfel grenzt das St.-Michaeler Gemeindegebiet an das von Traboch.
Geologie Der Gipfel besteht aus Triebensteinkalk aus dem Karbon, an der Nordflanke Sandsteinen. Diese Formationen gehören zur Veitscher Decke, und damit wie die ganze rechte Talseite der unteren Liesing zum System der Eisenerzer Alpen und der Grauwackenzone, nicht zum Kristallin der Zentralalpen der Niederen Tauern.
Der Kalk wurde bei Liesingtal kleinräumiger abgebaut, die Brüche sind verwachsen. Nördlich im Sattel liegen Marmore.Diese Formation wird im Kalkwerk Leoben abgebaut.
Geschichte Im August 2000 stürzte hier eine Kleinmaschine ab, die am Flugplatz Timmersdorf gestartet war.Fluguntersuchungsstelle, E. Gindl (Leiter): Untersuchungsbericht Flugunfall mit dem Motorflugzeug Type Robin DR 400 / 180 am 18. August 2000 am Liesingberg, Gemeinde Traboch, Bezirk Leoben, Steiermark. GZ. 85.010/4-FUS/2001, Wien 2001 (, auf versa.bmvit.gv.at).
Einzelnachweise
Kategorie:Berg in den Seckauer Tauern Kategorie:Sankt Michael in Obersteiermark Kategorie:Traboch Kategorie:Orographie des Einzugsgebiets Mur Kategorie:Orographie des Einzugsgebiets Liesing (Mur) Kategorie:Geographie (Bezirk Leoben)