Saint-Mesmin ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Aube in der Region Grand Est. Der Ort gehört zum Arrondissement Nogent-sur-Seine und zum Kanton Creney-près-Troyes. Zudem ist die Gemeinde Teil des 2007 gegründeten Gemeindeverbands Seine Fontaine Beauregard. Die Einwohner werden Simates (auch Saint-Mesminois(es)) genannt.

Geographie Saint-Mesmin liegt am Fluss Seine rund 20 Kilometer nordwestlich von Troyes im Nordwesten des Départements Aube. Die Gemeinde besteht aus den Dörfern Saint-Mesmin und Courlanges. Durch die Gemeinde führt auch der Canal de la Haute-Seine.

Nachbargemeinden sind Vallant-Saint-Georges im Nordwesten und Norden, Droupt-Saint-Basle im Nordosten, Rilly-Sainte-Syre im Osten, Savières im Südosten, Fontaine-les-Grès im Süden, Échemines im Südwesten sowie Orvilliers-Saint-Julien im Westen.

Geschichte Bis zur Französischen Revolution lag Saint-Mesmin innerhalb der Provinz Champagne. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum Distrikt Arcis-sur-Aube. Seit 1801 ist sie dem Arrondissement Nogent-sur-Seine zugewiesen. Von 1793 bis 1801 war der Ort dem Kanton Chauchigny zugeteilt. Von 1801 bis 2015 lag die Gemeinde innerhalb des Kantons Méry-sur-Seine.

1866 stürzte in der Nähe des Ortes ein Meteorit zu Boden, von dem drei Fragmente geborgen werden konnten. Die Gesamtmasse betrug etwa 8,3 Kilogramm, der Typ wurde als LL6-Chondrit bestimmt.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2019Einwohner 699 679 655 919 924 839 830 886Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Pierre-aux-Liens Lavoir (Waschhaus) Denkmal für die GefallenenDenkmal für die Gefallenen

Weblinks

Kurzinfo über die Gemeinde Fotos der Dorfkirche Saint-Pierre-aux-Liens

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in Grand Est Kategorie:Gemeindegründung 1793