mini|hochkant=1.2|Bunkier Sztuki, 2014 Der Bunkier Sztuki ist ein 1965 im Stil des Brutalismus in der Krakauer Altstadt errichtetes Ausstellungsgebäude und Sitz der städtischen Galerie für moderne Kunst Galeria Sztuki Współczesnej Bunkier Sztuki w Krakowie.
Gebäude mini|hochkant=1.2|Bunkier Sztuki, 2019 Das als Ausstellungszentrum konzipierte Gebäude mit 1.000 m² Ausstellungsfläche wurde Anfang der 1960er Jahre in der Krakauer Altstadt nach Entwürfen der Architektin Krystyna Tołłoczko-Różyska gebaut, die einen nebenstehenden Kornspeicher aus dem 18. Jahrhundert in den Neubau einbezog. Als einziges modernes Gebäude bis 1989 zwischen den historischen Bauten der Altstadt sorgte der Bunkier Sztuki lange für Kontroversen. Das Gebäude im Stil des Brutalismus weist eine dafür typische Fassade aus dunklem Betonguss auf, auf dem sich die Struktur der unregelmäßigen Holzverschalung abzeichnet. Die Fassadengestaltung wurde von Stefan Borzęcki und Antoni Hajdecki entworfen. Im oberen Bereich sind schmale Fensterschlitze eingefügt, die später von innen abgedeckt wurden und so den bunkerartigen Eindruck noch verstärkten. Anlässlich einer Ausstellung zum 50-jährigen Bestehen des Bunkier Sztuki wurden 2016 die seit 25 Jahren verhangenen Fensterschlitze geöffnet und die Ausstellungsräume umgebaut, so dass im Inneren unter anderem ein neuer Ausstellungspavillon entstand. Die Gewölbekeller des Vorgängerbaus, eines alten Kaffeehauses, werden ebenfalls als Ausstellungsflächen genutzt.Polnisches Fremdenverkehrsamt Berlin: Jubiläum des Krakauer KunstbunkersStaatsarchiv Archiwum Narodowe w Krakowie: bunkier sztuki architecture
Galerie Nach der Eröffnung im September 1965 bis 1989 wurden vor allem Künstler aus Krakau und Südpolen ausgestellt. Das künstlerische Programm bis 1994 umfasste meist Ausstellungen von Mitgliedern der Krakauer Zweigstelle des Verbandes der polnischen Künstler und Designer (ZPAP) (Związek Polskich Artystów Plastyków) und der Vereinigung der polnischen Fotografen (ZPAF) (Związek Polskich Artystów Fotografików) sowie Wanderausstellungen, wie etwa zu Volkshandwerk, Medaillengravur, Innenarchitektur, russischer oder rumänischer Kunst.Staatsarchiv Archiwum Narodowe w Krakowie: bunkier sztuki about Danach zeigte die Galerie als eine der ersten in Polen Arbeiten bekannter ausländischer Künstler wie Henry Moore oder Hans Arp. Von 2002 bis 2010 leitete die Kunsthistorikerin und Kunsttheoretikerin Maria Anna Potocka die Galerie. Seit 2007 bringt ein künstlerisch-pädagogisches Projekt Kindern und Jugendlichen zeitgenössische Kunst näher.
Die künstlerisch unabhängige Kulturinstitution wird gefördert von der Stadt Krakau. Neben Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst und Arbeiten junger Künstler zeigt die Galerie Werke aus der eigenen Sammlung, wie Olaf Breuning, Rafał Bujnowski, Bogna Burska, Tomasz Ciecierski, Oskar Dawicki, Marta Deskur, Wojtek Doroszuk, Edward Dwurnik, Katarzyna Górna, Aleksander Janicki, Andreas M. Kaufmann, Karolina Kowalska, Lidka Krawczyk, Wojtek Kubiak, Piotr Lutyński, Marcin Maciejowski, Małgorzata Markiewicz, Zbigniew Rabsztyn, Józef Robakowski, Wilhelm Sasnal, Jadwiga Sawicka, Wael Shawky, Jan Simon, Łukasz Skąpski, Mikołaj Smoczyński, Marek Sobczyk, Jacek Tylicki, Krzysztof Wodiczko, Alicja Żebrowska.Krakau Museen: Galerie der Gegenwartskunst „Kunstbunker“Staatsarchiv Archiwum Narodowe w Krakowie: bunkier sztuki collectionsAnna Lindh Foundation: Contemporary Art Gallery Bunkier Sztuki in Krakow (Galeria Sztuki Współczesnej Bunkier Sztuki w Krakowie)
Ausstellungen (Auswahl) mini|hochkant|Beat Streuli, 2006 mini|hochkant|Wincenty Dunikowski-Duniko, 1995 2019: Richard Mosse 2017: Ines Doujak 2016: Von meinem Fenster kann man alle Hügel sehen. Ausstellung zum fünfzigjährigen Bestehen zur Geschichte und Intention des Gebäudes sowie der Bedeutung der Galerie für die Kunst 2013: Sławomir Elsner 2013: Łukasz Surowiec 2013: Olaf Brzeski 2007: Maria Pinińska-Bereś 2006: Otto Zitko 2006: Beat Streuli 2006: Transculture Adrian Paci 2005: Josef Dabernig 2005: Jean Otth 2005: Oskar Dawicki 2005: Hans Aichinger 2004: Zofia KulikStaatsarchiv Archiwum Narodowe w Krakowie: bunkier sztuki wystawy 2003: Roland Schefferski 2002: Waltraud Munz 2001: Julita Wójcik 2000: Zbigniew Warpechowski 1996: Grzegorz Sztwiertnia 1995: Wincenty Dunikowski-Duniko 1995: Tomasz Vetulani 1995: Tassilo Blittersdorff 1988: Zbigniew Rabsztyn
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Einzelnachweise
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