mini|Nonagase Banka, 1914 mini|120px|„Frauen von der Insel“, 1916 Nonagase Banka (, geboren 17. August 1889 in Chikano, Landkreis Nishimuro (Präfektur Wakayama); gestorben 31. März 1964) war ein japanischer Maler der Nihonga-Richtung während der Taishō- und Shōwa-Zeit.

Leben und Werk Nonagase Banka wurde in der Präfektur Wakayama in Chikano geboren, der heute Teil der Stadt Tanabe ist. Sein eigentlicher Vorname war Hiroo (). Er ging nach Ōsaka, um unter Nakagawa Rogetsu (1859–1924), einem Vertreter der Maruyama-Schule, Malerei zu studieren. Danach ging er nach Kyōto, um sich unter dem Großmeister der Geschichtsmalerei, Taniguchi Kōkyō (1864–1915), weiter zu bilden. In Kyōto stellte er auch Bilder aus, befreundete sich mit den Malern Hada Teruo (1887–1945), Takehisa Yumeji und anderen. Dabei entfernte er sich von der Nihonga-Richtung und nahm Einflüsse der neueren Malerei auf.

Banka studierte dann an der Vorläufereinrichtung der heutigen Universität der Künste, Kyōto (, Kyōto shirutsu geijutsu daigaku) und machte seinen Abschluss zusammen mit Tsuchida Bakusen, Murakami Kagaku und anderen. Er war 1918 beteiligt an der Gründung der „Nationalen Gesellschaft für kreatives Malen“ (, Kokuga sōsaku kyōkai). 1921 unternahm er mit Bakusen und weiteren Mitgliedern der Gesellschaft eine Europa-Reise, auf der er vom Postimpressionismus und allgemein von der westlichen Malerei beeinflusst wurde.

Nach der Auflösung der Nationalen Gesellschaft für kreatives Malen stellte Banka nicht mehr aus, illustrierte Bücher und gestaltete Bucheinbände. Von einer China-Reise brachte er Skizzen mit, die 1936 unter dem Titel „Malen an der Grenze der Nord-Mandschurei“ () publiziert wurden.

1948 gründete Banka in der Präfektur Nagano die Hakuen-Gesellschaft (), in der er Maler und Poeten der Gegend zusammenführte. Daneben setzte er seine malerische Tätigkeit fort.

Bankas Werke werden innerhalb der Präfektur Wakayama im Präfekturmuseum (, Wakayama kenritsu bijutsukan), das 2014 eine Gedächtnisausstellung zum 50. Todestag veranstaltete, weiter im Städtischen Museum Tanabe (, Tanabe shiritsu bijutsukan) und in Kumano-kodō () aufbewahrt.

Bilder

Anmerkungen

Literatur National Museum of Modern Art, Kyoto (Hrsg.): Nonagase Banka. In: Kyoto no Nihonga 1910–1930. Kyoto 1986, ISBN 4-87642-117-X.

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