mini|Marc Rothemund, 2010 Marc Rothemund (* 26. August 1968) ist ein deutscher Filmregisseur. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen Sophie Scholl – Die letzten Tage (2005), Mein Blind Date mit dem Leben (2017) und Dieses bescheuerte Herz (2017).

Leben Rothemund ist der Sohn des 2024 verstorbenen Filmregisseurs Sigi Rothemund und Bruder der Schauspielerin Nina Rothemund. Er begann seine Karriere als Assistent seines Vaters. Seine ersten Arbeiten als eigenverantwortlicher Regisseur legte er fürs Fernsehen vor. Sein erster Kinofilm war 1998 Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit. Seinen Durchbruch erlebte er 2005 mit dem Film Sophie Scholl – Die letzten Tage. Für diesen Film wurde er am 19. Februar 2005 mit dem Silbernen Bären als bester Regisseur der Berlinale sowie mit dem Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke ausgezeichnet. Sophie Scholl – Die letzten Tage wurde am 31. Januar 2006 für einen „Oscar“ in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert.

Am 11. Oktober 2012 kam die Verfilmung des Romans Mann tut was Mann kann von Hans Rath in die Kinos. Als Schauspieler wirken dabei Wotan Wilke Möhring, Jasmin Gerat, Jan Josef Liefers, Fahri Yardım und Oliver Korittke mit.

Am 28. März 2013 startete Heute bin ich blond mit Lisa Tomaschewsky in der Hauptrolle nach dem gleichnamigen autobiografischen Bestseller von Sophie van der Stap in den deutschen Kinos. Im Jahr 2015 führte Rothemund Regie bei Mein Blind Date mit dem Leben, der 2017 in die deutschen Kinos kam.

Rothemund ist Mitglied im Bundesverband Regie (BVR).Marc Rothemund beim BVR, abgerufen am 13. Juli 2026

Filmografie 1998: Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit 2000: Harte Jungs 2001: Die Hoffnung stirbt zuletzt (Fernsehfilm) 2002: Knallharte Jungs 2005: Sophie Scholl – Die letzten Tage 2007: Pornorama 2010: Groupies bleiben nicht zum Frühstück 2012: Mann tut was Mann kann 2013: Heute bin ich blond 2017: Mein Blind Date mit dem Leben 2017: Dieses bescheuerte Herz 2020: Es ist zu deinem Besten 2023: Wochenendrebellen 2026: Ein fast perfekter Antrag 2026: Das gewisse Etwas

Auszeichnungen

2005: DVD Champion in der Kategorie Movie Award für Sophie Scholl – Die letzten Tage 2005: Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke für Sophie Scholl – Die letzten Tage 2005: Europäischer Filmpreis, The Jameson People’s Choice Awards (Publikumspreis) als Bester Regisseur für Sophie Scholl – Die letzten TageEuropean Film Academy: European Film Awards 2005 The Winners 2006: Jupiter als Bester deutscher Regisseur für Sophie Scholl – Die letzten Tage

Literatur Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje: Filmszene D. Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-511-2, S. 346 ff.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Stipendiat der Villa Aurora Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises Kategorie:Träger des Silbernen Bären Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1968 Kategorie:Mann Kategorie:Sigi Rothemund