Der Raoul-Wallenberg-Preis des Europarates ist ein Preis, der alle zwei Jahre für außergewöhnliche humanitäre Leistungen einer Einzelperson, einer Personengruppe oder einer Organisation vergeben wird und mit 10.000 Euro dotiert ist.Europarat zur Stiftung des Preises und Vergabe 2018, abgerufen am 3. März 2019

Geschichte Auf Initiative der schwedischen Regierung und des ungarischen Parlaments hat der Europarat den Raoul-Wallenberg-Preis gegründet, um die Erinnerung an die überragenden Leistungen des schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg wach zu halten.

Auswahlgremium Das Auswahlgremium setzt sich aus sieben unabhängigen Personen zusammen, die im Bereich der Menschenrechte und der humanitären Arbeit ein hohes moralisches Ansehen genießen und vom Generalsekretär des Europarates, dem schwedischen Außenministerium, der Stadt Budapest, dem Raoul Wallenberg-Institut der Rechtsfakultät der Universität Lund, dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) sowie der Familie von Raoul Wallenberg ernannt werden.

Die Preisverleihung findet kurz vor dem 17. Januar – dem Tag der Verhaftung Raoul Wallenbergs 1945 in Budapest – im Europarat statt.

Preisträger 2014: Elmas Arus, TürkeiRaoul-Wallenberg-Preis – Frühere Ausgaben 2016: Agkalia (NGO auf der Insel Lesbos), Griechenland 2018: Europäisches Zentrum für die Rechte der Roma (ERRC) 2019: János Székely, Bischof von Szombathely, Ungarn 2020: Amani Ballour, Kinderärztin, Syrien

Einzelnachweise

Kategorie:Menschenrechtspreis Kategorie:Europäische Auszeichnung Kategorie:Schwedische Auszeichnung Kategorie:Universität Lund Kategorie:Ungarische Auszeichnung Kategorie:Wallenberg (schwedische Familie)