Alte Ziegelscheune, , ist ein Dorf im Zentrum des sächsischen Landkreises Bautzen in der Oberlausitz und gehört seit 1957 zur Gemeinde Panschwitz-Kuckau. Der Weiler liegt in der Gemarkung Kuckau. Alte Ziegelscheune befindet sich im sorbischen Kernsiedlungsgebiet auf halbem Weg von Kuckau nach Crostwitz am Bach Trjebinka. Ein Großteil der Einwohner spricht Sorbisch.
Die Nachbarorte sind Caseritz im Norden, Crostwitz im Osten und Kuckau im Westen.
Geschichte Der Ort wurde erstmals 1718 als Ziegelscheine erwähnt. Die Grundherrschaft lag beim Kloster St. Marienstern, was dazu führte, dass Alte Ziegelscheune über die Reformation hinaus katholisch blieb.
Bis 1879 war Alte Ziegelscheune eine eigenständige Landgemeinde, dann wurde es nach Kuckau eingemeindet.
Bevölkerung Gemäß der Statistik von Arnošt Muka waren 1884 alle 58 Einwohner Sorben. Ernst Tschernik ermittelte 1956 in der Gemeinde Kuckau einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von 84,8 %.Ludwig Elle: Sprachenpolitik in der Lausitz. Domowina-Verlag, Bautzen 1995
Die katholische Bevölkerung ist nach Crostwitz gepfarrt.
Einzelnachweise
Weblinks
Ortsteil Alte Ziegelscheune In: Webauftritt der Gemeinde Panschwitz-Kuckau.
Kategorie:Ort in der Oberlausitz Kategorie:Panschwitz-Kuckau Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen) Kategorie:Ersterwähnung 1718 Kategorie:Gemeindegründung 1839 Kategorie:Gemeindeauflösung 1879