13 Voices ist das sechste Studioalbum der kanadischen Rockband Sum 41. Es ist das erste Album unter ihrem neuen Plattenlabel Hopeless Records und wurde weltweit am 7. Oktober 2016 veröffentlicht. Zudem ist es das erste Album nach der Veröffentlichung von Screaming Bloody Murder im Jahr 2011. Erstmals stammen die Schlagzeug-Aufnahmen dabei nicht mehr von Gründungsmitglied Steve Jocz, der im April 2013 die Band verließ. Musikalisch folgt das Album seinem Vorgänger Screaming Bloody Murder und wird durch Einflüsse aus Alternative Rock, Punk und Metal geprägt.

Entstehungsgeschichte

Neubesetzung der Band Nach mehreren Tourneen im Anschluss an die Veröffentlichung von Screaming Bloody Murder gab Drummer Steve Jocz über Facebook und Twitter seinen Ausstieg aus der Band bekannt. Ihn ersetzte, zunächst nach einigen Auftritten als Tourmusiker, Frank Zummo als festes Mitglied. Zudem schloss sich Ex-Gitarrist Dave Baksh nach seinem Ausstieg im Jahr 2006 wieder an. Seit der Gründung von Sum 41 besteht die Band somit erstmals aus fünf Mitgliedern.

Themen und Motive Thematisch behandelt das Album vor allem die von Frontmann Deryck Whibley überstandene Alkoholsucht. 2014 wurde er mit Leber- und Nierenversagen in ein Krankenhaus eingewiesen. Bei der anschließenden Therapie gab ihm vor allem die Aussicht auf das neue Album Kraft, wie er in mehreren Interviews bekanntgab.

Für den Schreibprozess ließ sich Whibley, neben seinen Erlebnissen, vor allem von Filmen inspirieren. Hierzu sah er Werke von Quentin Tarantino, Tim Burton und anderen ohne Ton und begleitete die Handlung mit Improvisationen auf der Gitarre. Daraus resultieren im Album zahlreiche instrumentale Stellen, die ebenso gut als Soundtrack für einen Film dienen könnten.

Aufnahme und Produktion Die Aufnahmen zu 13 Voices zogen sich über mehrere Jahre hinweg und fanden hauptsächlich in Whibleys eigenem Zuhause statt (Studio Mr. Biz). Da nach der Veröffentlichung von Screaming Bloody Murder der Vertrag zu Island Records endete, war man zunächst ohne unterstützendes Plattenlabel. Zur Finanzierung nutze man daher eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform PledgeMusic. Dort konnten Fans im Voraus in verschiedene Produkte wie signierte Pressungen des veröffentlichten Albums, Merchandise-Artikel oder Skype-Gespräche mit den Bandmitgliedern investieren. Belohnt wurden sie dabei durch regelmäßige Videoupdates zum aktuellen Aufnahmeprozess.

Während Whibley, wie auch bei den zwei vorherigen Alben, erneut Produzent fungierte und die Aufnahmen leitete, wurde das komplette Album von Tom Lorde-Alge gemischt, das Master fertigte anschließend (wie auch beim Vorgänger Screaming Bloody Murder) Ted Jensen an.

Ausgaben Neben der regulären Ausgabe des Albums als CD wurde auch eine Deluxe-Edition mit vier weiteren Titeln (davon je eine akustische Neuinterpretation von War und Breaking the Chain) im Format Digipack veröffentlicht. Außerdem wurden weltweit verschiedenfarbige Pressungen von Vinyl-Schallplatten herausgegeben. In Deutschland ist hierzu in der Farbe Purpur eine limitierte Auflage von 500 Stück erhältlich.

Rezeption Die Fachwelt zeigte sich von 13 Voices teils positiv überrascht und gab in ihren Rezensionen mittelmäßige bis gute Bewertungen ab. EMP, ein deutscher Merchandise- und Onlinestore für Punk und Metal, würdigte das Album mit einer Nominierung zum Album der Woche. Kai Butterweck schrieb in seiner Rezension auf laut.de:

Leonie Wiethaup von stageload.org hält, insbesondere mit Blick auf die Veröffentlichung anderer Bands des Genres, fest:

Ihr Kollege Luis von minutenmusik.de ergänzt dagegen, dass

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Einzelnachweise

Kategorie:Album (Alternative Rock) Kategorie:Album (Alternative Metal) Kategorie:Album (Pop-Punk) Kategorie:Album 2016 Kategorie:Sum 41