mini|Flüssigkeitsanteile einschließlich der Intrazellularflüssigkeit Extrazellularflüssigkeit (synonym Extrazellularfluid, extrazelluläre Flüssigkeit, ECF) beschreibt die Flüssigkeit im Extrazellularraum. Neben der Flüssigkeit befindet sich dort auch die extrazelluläre Matrix.
Eigenschaften mini|Zu- und Abflüsse des Extrazellularraums Die Extrazellularflüssigkeit umfasst alle Körperflüssigkeiten außerhalb von Zellen. Sie besteht aus Gewebsflüssigkeit (etwa 76 %), aus Blutplasma (etwa 21 %) und in geringem Umfang aus Liquor cerebrospinalis (etwa 3 %). Beim Erwachsenen ist das Gesamtvolumen etwa 14 Liter. Extrazellularflüssigkeit dient dem Transport von Wasser, Elektrolyten, Metaboliten und von verschiedenen Proteinen. Das Volumen der Extrazellularflüssigkeit und die Osmolarität wird in Säugetieren durch die Nieren reguliert.L. Candela, C. Yucha: Renal regulation of extracellular fluid volume and osmolality. In: Nephrology Nursing Journal. Band 31, Nummer 4, 2004 Jul-Aug, S. 397–404, 444, PMID 15453232. Die Haut und das Bindegewebe dienen als Reservoir für die Gewebsflüssigkeit.M. A. Holliday: Extracellular fluid and its proteins: dehydration, shock, and recovery. In: Pediatric Nephrology. Band 13, Nummer 9, November 1999, S. 989–995, , PMID 10603162. Sie wird im Zuge der Mikrozirkulation von Arteriolen mit Blutplasma versorgt, während der Ablauf durch Venen erfolgt.
Kationen: Natrium (Na+) 136–151 mM Kalium (K+) 3,4–5,2 mM Calcium (Ca2+) 1,4–1,5 mM
Anionen: Chlorid (Cl−) 99–110 mM Bicarbonat (HCO3−) 22–28 mM Phosphat (HPO42−) 0,8–1,4 mM
Literatur K. W. Beyenbach: The plasticity of extracellular fluid homeostasis in insects. In: The Journal of Experimental Biology. Band 219, Pt 17, September 2016, S. 2596–2607, , PMID 27582560.
Einzelnachweise
Kategorie:Biochemie Kategorie:Zellbiologie