Andreas Ernst Etlinger (* 9. Februar 1756 in Kulmbach, Fürstentum Bayreuth; † 26. Juni 1785 ebenda) war ein deutscher Arzt und Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „“.
Leben Etlinger war Sohn von Johann Leonhard aus Kulmbach. Am 21. April 1763 besuchte Etlinger im Alter von sieben Jahren das Lyceum in Kulmbach und begann 1773 mit dem Studium der Medizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. Seine Hochschullaufbahn beendete er mit der Promotion 1777 über das Thema De Salvia. Danach war Etlinger als praktischer Arzt in Kulmbach tätig.Fikenscher, Georg Wolfgang Augustin: „Gelehrtes Fürstentum Baireuth“. 2-I 296, 312-314. http://bavarica.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10385102_00525.html
Eine Handschrift von Etlinger befindet sich in der Bibliothek des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg.Stammbuch Johann Jacob Singer (Handschrift Hs 108766): http://webopac.gnm.de/aDISWeb/app?service=direct/0/Home/$DirectLink&sp=Sserver-bib.gnm.de:5105&sp=SAK00396958
hochkant=1.2|mini|Inauguraldissertation Andreas Ernst Etlinger an der Universität Erlangen 1777
Dedikationsname Ihm zu Ehren benannte Paul Dietrich Giseke die Pflanzengattung Etlingera aus der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae).
Schriften Andreas Ernestus Etlinger: De Salvia dissertatio inauguralis Erlangae 1777
Literatur Robert Zander: Zander. Handwörterbuch der Pflanzennamen. Hrsg. von Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold. 18. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5408-1, S. 933.
Einzelnachweise Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen. Erweiterte Edition. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018.
Kategorie:Botaniker (18. Jahrhundert) Kategorie:Absolvent der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1756 Kategorie:Gestorben 1785 Kategorie:Mann