P.S. ist eine linke Schweizer Wochenzeitung. Sie erscheint in Zürich und trägt den Untertitel Die linke Zürcher Zeitung. Sie hatte 2016 eine Auflage von 7'047 Exemplaren und eine Reichweite von 24'000 Lesern.

P.S. präsentiert viermal im Jahr eine Buchbeilage. Zudem liegt zehnmal pro Jahr die Musikzeitung Loop bei. In jeder Nummer von P.S. finden sich Filmkritiken und Berichte über Theateraufführungen, Ausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen. Das Schwergewicht der Berichterstattung liegt ausserdem auf politischen, gesellschaftspolitischen und sozialen Themen. Regelmässig finden sich Beiträge zur Energiepolitik. P.S. ist die einzige Zeitung, die über jede Sitzung des Gemeinderates der Stadt Zürich berichtet.

Koni Loepfe (langjähriger Präsident der SP der Stadt Zürich), Nicole Soland und Thierry Frochaux gründeten 1999 die Zeitung.Christina Neuhaus: Die Unbestechlichen. In: Neue Zürcher Zeitung. 11. März 2014. Zunächst erschien sie dreimal in der Woche, dann wöchentlich.Jan Strobel: Der etwas andere Medienpirat. In: Tagblatt der Stadt Zürich. 18. März 2014.

Die Zeitung führte zum Überleben mehrere Spendenaktionen durch, so etwa 2004 (50'000 Fr.), im Mai 2012 (95'000 Fr.)Linke Zürcher Zeitung vorläufig gerettet. In: persoenlich.com. 31. Mai 2012., 2014 (über 180'000 Fr.)Andreas Schürer: Ergiebige Spendenaktion – Die linke Zeitung «P. S.» ist gerettet. In: Neue Zürcher Zeitung. 14. Oktober 2014. ebenso im März 2018 (160'000 Fr.)Linke Zürcher Zeitung einmal mehr gerettet. In: persoenlich.com. 4. Mai 2018., und zuletzt auch im August 2024 (über 160'000 Fr.).

Als Gründe für die angespannte Finanzlage werden von der Redaktion unter anderem steigende Produktionskosten durch die Teuerung und hohe Papierpreise genannt. Als weitere Hürden für die Finanzierung werden auch die Unabhängigkeit von Parteien und Grossverlagen betont, ebenso stellt der Medienwandel und das Abwandern von Inseraten auf Internetplattformen die Zeitung vor Herausforderungen.

Seit Anfang 2026 leitet Sergio Scagliola als Verlleger und Chefredaktor die Zeitung, die er für eine Tasse Kaffee von seiner Vorgängerin Min Li Marti erhalten hat. Vor Marti leitete Koni Loepfe die Zeitung, die er ebenfalls für eine Tasse Kaffee an Min Li Marti abgegeben hatte.Ruedi Baumann: Sie wird der Roger Köppel der Linken. In: Tages-Anzeiger. 23. Oktober 2014.Min Li Marti löst Koni Loepfe bei der linken Zeitung «P.S.» ab. In: Neue Zürcher Zeitung. 23. Oktober 2014.

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Einzelnachweise

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