mini|hochkant|1992: Bürohaus Herrlichkeit 1 mini|hochkant|1993: Verwaltungsgebäude H. F. Wiebe in Achim mini|hochkant|1994: Institutsgebäude in Wilhelmshaven mini|hochkant|1995: DGzRS in Bremen mini|hochkant|1998: Domshof-Passage in Bremen Peter Hartlich (* 1944; † 1998 in Bremen) war ein deutscher Architekt.
Biografie
Hartlich studierte von um 1963 bis 1969 Architektur an der Technischen Universität Braunschweig (Braunschweiger Schule), an der ETH Zürich (bei Bernhard Hoesli) und an der Technischen Universität Stuttgart. In Braunschweig lernte er seinen Studienfreund und späteren Büropartner Harm Haslob kennen.
Hartlich und Haslob gründeten 1970 in Bremen das Büro Haslob und Hartlich, das 1971 zum Büro Zill, Haslob und Hartlich, 1976 zum Büro Haslob, Hartlich und Schütz, 1995 zum Büro Haslob, Hartlich und Partner wurde. Das Büro schuf prägende Bauten in Bremen. Mehrere Bauwerke wie die Schulbauprojekte entstanden als Frühwerk mit noch stark spätmoderner und postmoderner Prägung. Die Architektur der später folgenden Bauten fügt sich in den Kontext der Zweiten Moderne ein. Das Büro wurde nach Hartlichs frühem Tod weitergeführt.
Hartlich war verheiratet. Sein Hobby waren das Malen und das Zeichnen – u. a. in Italien in der Künstlergruppe „Die malenden Vier“ mit den Bremer Architekten Harm Haslob, Helmut Rabien und Gert Schulze. Hartlich wurde auf dem Riensberger Friedhof in Bremen beerdigt.
Auszeichnungen 1994: Anerkennung des BDA-Niedersachsen für das Verwaltungsgebäude der Firma H. F. Wiebe in Achim-Uesen
Bauten 1974: Erweiterungsbau des St.-Remberti-Stifts in Bremen-Mitte 1970er Jahre: Schulzentrum in Leeste 1976: Förderschule in Bremen-Schwachhausen, Fritz-Gansberg-Straße 22 (gemeinsam mit Zill) 1979: Altenwohnheim des St.-Remberti-Stifts in Bremen-Mitte, Ortsteil Ostertor 1980er Jahre: Parkhaus an der Violenstraße in Bremen-Mitte 1986: Rathaus in Stuhr 198?: Berufsschule in Syke 1990: Friedhofskapelle in Stuhr 1990–1996: Wohnbebauung Teerhof in Bremen 1990: Lloyd-Passage in Bremen-Mitte (gemeinsam mit Rosengart und dem Büro Rhode Kellermann Wawrowsky) 1992: Bürohaus Wuppesahl / Bürohaus Herrlichkeit 1 auf dem Teerhof in BremenArchitekturführer Bremen: Bürohaus Wuppesahl 1993: Verwaltungsgebäude der Firma H. F. Wiebe in Achim-Uesen 1993: Feuerwache in Heiligenrode 1994: Institutsgebäude des ICBM-Terramare in Wilhelmshaven, Südstrand 1995: Zentrale der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen-NeustadtNeue Architektur in Bremen. 1996: Umbau des Gebäudes der Deutschen Bank am Domshof in Bremen 1997: Passage Bürgerweide am Nordausgang des Hauptbahnhofs in Bremen 1998: Domshof-Passage am Domshof in BremenNeue Architektur in Bremen. 1998: Bürohaus Victoria Versicherungsbörse auf dem Teerhof in Bremen
Quellen Eberhard Syring: Bremen und seine Bauten 1950–1979. Schünemann Verlag, Bremen 2014, ISBN 978-3-944552-30-9.
Einzelnachweise
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