Die Liste der Preisträger und Nominierten des Deutschen Buchpreises verzeichnet die ausgezeichneten und nominierten Schriftsteller und deren Werke seit der ersten Verleihung des Deutschen Buchpreises im Jahr 2005. Ebenfalls beigefügt sind die Jurymitglieder der jeweiligen Jahrgänge.

Preisträger und Nominierungen 2005 rahmenlos|rechts|hochkant|Logo des Deutschen Buchpreises 2005

Hauptpreis: Arno Geiger – Es geht uns gut Finalisten: Daniel Kehlmann – Die Vermessung der Welt Thomas Lehr – 42 Gert Loschütz – Dunkle Gesellschaft Gila Lustiger – So sind wir Friederike Mayröcker – Und ich schüttelte einen Liebling Longlist (ohne Shortlist): Bernd Cailloux – Das Geschäftsjahr 1968/69 Ulrike Draesner – Spiele Franzobel – Das Fest der Steine Wilhelm Genazino – Die Liebesblödigkeit Egon Gramer – Gezeichnet: Franz Klett Evelyn Grill – Vanitas oder Hofstätters Begierden Peter Henisch – Die schwangere Madonna Jochen Missfeldt – Steilküste Hanns-Josef Ortheil – Die geheimen Stunden der Nacht Jens Petersen – Die Haushälterin Matthias Politycki – Herr der Hörner Marion Poschmann – Schwarzweißroman Hans-Ulrich Treichel – Menschenflug Raul Zelik – Berliner Verhältnisse

Jury 2005: Verena Auffermann, Autorin und Kritikerin Klaus Bittner, Buchhändler in Köln Volker Hage, Kulturredakteur (Der Spiegel) Wolfgang Herles, Schriftsteller und Kulturredakteur (aspekte) Bodo Kirchhoff, Schriftsteller Armin Thurnher, Publizist, Wien Juli Zeh, Schriftstellerin

2006 rahmenlos|rechts|hochkant|Logo des Deutschen Buchpreises 2006

Hauptpreis: Katharina Hacker – Die Habenichtse Finalisten: Thomas Hettche – Woraus wir gemacht sind Ingo Schulze – Neue Leben Saša Stanišić – Wie der Soldat das Grammofon repariert Ilija Trojanow – Der Weltensammler Martin Walser – Angstblüte Longlist (ohne Shortlist): Ludwig Fels – Reise zum Mittelpunkt des Herzens Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind Wolf Haas – Das Wetter vor 15 Jahren Paulus Hochgatterer – Die Süße des Lebens Felicitas Hoppe – Johanna Thomas Hürlimann – Vierzig Rosen Martin Kluger – Die Gehilfin Judith Kuckart – Kaiserstraße Sibylle Lewitscharoff – Consummatus Steffen Popp – Ohrenberg oder der Weg dorthin Bernd Schroeder – Hau Peter Stamm – An einem Tag wie diesem Heinrich Steinfest – Ein dickes Fell Feridun Zaimoglu – Leyla Matthias Zschokke – Maurice mit Huhn

Jury 2006: John von Düffel, Schriftsteller und Dramaturg Volker Hage, Kulturredakteur (Der Spiegel) Elmar Krekeler, Literaturredakteur (Die literarische Welt) Terézia Mora, Schriftstellerin und Übersetzerin Pia Reinacher, Literaturdozentin an den Universitäten Basel, Fribourg und Zürich Stephan Samtleben, Buchhändler in Hamburg Denis Scheck, Literaturkritiker (Druckfrisch)

2007 rahmenlos|rechts|hochkant|Logo des Deutschen Buchpreises 2007

Hauptpreis: Julia Franck – Die Mittagsfrau Finalisten: Thomas Glavinic – Das bin doch ich Michael Köhlmeier – Abendland Katja Lange-Müller – Böse Schafe Martin Mosebach – Der Mond und das Mädchen Thomas von Steinaecker – Wallner beginnt zu fliegen Longlist (ohne Shortlist): Thommie Bayer – Eine kurze Geschichte vom Glück Larissa Boehning – Lichte Stoffe Lena Gorelik – Hochzeit in Jerusalem Sabine Gruber – Über Nacht Peter Henisch – Eine sehr kleine Frau Michael Lentz – Pazifik Exil Harald Martenstein – Heimweg Pierangelo Maset – Laura oder die Tücken der Kunst Robert Menasse – Don Juan de la Mancha Mathias Nolte – Roula Rouge Gregor Sander – abwesend Arnold Stadler – Komm, gehen wir Peter Truschner – Die Träumer John von Düffel – Beste Jahre

Jury 2007: Christian Döring, Verlagslektor und Kritiker, Paris Karl-Markus Gauß, Autor und Herausgeber Felicitas von Lovenberg, Feuilletonredakteurin (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Ijoma Mangold, Literaturredakteur (Süddeutsche Zeitung) Rudolf Müller, Buchhändler, Düsseldorf Mathias Schreiber, Kulturredakteur (Der Spiegel) Hajo Steinert, Literaturredakteur (Deutschlandfunk)

2008 rahmenlos|rechts|hochkant|Logo des Deutschen Buchpreises 2008

Hauptpreis: Uwe Tellkamp – Der Turm Finalisten: Dietmar Dath – Die Abschaffung der Arten Sherko Fatah – Das dunkle Schiff Iris Hanika – Treffen sich zwei Rolf Lappert – Nach Hause schwimmen Ingo Schulze – Adam und Evelyn Longlist (ohne Shortlist): Lukas Bärfuss – Hundert Tage Marcel Beyer – Kaltenburg Karen Duve – Taxi Olga Flor – Kollateralschaden Norbert Gstrein – Die Winter im Süden Peter Handke – Die morawische Nacht (Handke verzichtete zugunsten der anderen Gelisteten auf die Nominierung) Martin Kluger – Der Vogel, der spazieren ging Judith Kuckart – Die Verdächtige Norbert Niemann – Willkommen neue Träume Karl-Heinz Ott – Ob wir wollen oder nicht Hans Pleschinski – Ludwigshöhe Uwe Timm – Halbschatten Martin Walser – Ein liebender Mann Feridun Zaimoglu – Liebesbrand

Jury 2008: Christoph Bartmann, Leiter der Abteilung Kultur und Information in der Zentrale des Goethe-Instituts in München, Literaturkritiker Martin Ebel, Literaturredakteur in Zürich (Tages-Anzeiger) Meike Feßmann, freie Literaturkritikerin Jens Jessen, Feuilletonchef (Die Zeit) Manfred Keiper, Buchhändler in Rostock Rainer Moritz, Leiter des Literaturhauses Hamburg Michael Schmitt, Literaturkritiker

2009 Am 16. September 2009 wurden die Finalisten 2009 um den Deutschen Buchpreis bekanntgegeben. Die Jurymitglieder wählten diese aus 154 Titeln aus,vgl. bei deutscher-buchpreis.de, 16. September 2009 (aufgerufen am 16. September 2009). die von über 70 Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgeschlagen wurden.vgl. bei deutscher-buchpreis.de, 16. April 2009 (aufgerufen am 16. September 2009). Am 12. Oktober 2009 wurde der Hauptpreis 2009 bekanntgegeben. rahmenlos|rechts|hochkant|Logo des Deutschen Buchpreises 2009 Hauptpreis: Kathrin Schmidt – Du stirbst nicht Finalisten (Shortlist): Rainer Merkel – Lichtjahre entfernt Herta Müller – Atemschaukel Norbert Scheuer – Überm Rauschen Clemens J. Setz – Die Frequenzen Stephan Thome – Grenzgang

Longlist (ohne Shortlist): Sibylle Berg – Der Mann schläft Mirko Bonné – Wie wir verschwinden Thomas Glavinic – Das Leben der Wünsche Wolf Haas – Der Brenner und der liebe Gott Ernst-Wilhelm Händler – Welt aus Glas Anna Katharina Hahn – Kürzere Tage Reinhard Jirgl – Die Stille Brigitte Kronauer – Zwei schwarze Jäger Terézia Mora – Der einzige Mann auf dem Kontinent Angelika Overath – Flughafenfische Peter Stamm – Sieben Jahre Thomas Stangl – Was kommt David Wagner – Vier Äpfel Norbert Zähringer – Einer von vielen

Jury 2009: Richard Kämmerlings, Literaturredakteur (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Michael Lemling, Buchhandlung Lehmkuhl München Martin Lüdke, Literaturkritiker Lothar Müller, Feuilletonredakteur (Süddeutsche Zeitung) Iris Radisch, Literaturredakteurin (Die Zeit) Daniela Strigl, Literaturwissenschaftler (Universität Wien) Hubert Winkels, Literaturredakteur (Deutschlandfunk) und Sprecher der Jury

2010 Am 8. September 2010 wurden die Finalisten um den Deutschen Buchpreis bekanntgegeben. Die Jurymitglieder wählten diese aus 135 Titeln aus,vgl. bei deutscher-buchpreis.de, 13. April 2010 (aufgerufen am 8. September 2010). die von 84 Verlagen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgeschlagen wurden. Am 4. Oktober 2010 wurde der Gewinner des Preises bekanntgegeben.

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Hauptpreis: Melinda Nadj Abonji – Tauben fliegen auf

Finalisten (Shortlist): Jan Faktor – Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag Thomas Lehr – September. Fata Morgana Doron Rabinovici – Andernorts Peter Wawerzinek – Rabenliebe Judith Zander – Dinge, die wir heute sagten

Longlist (ohne Shortlist): Alina Bronsky – Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche Nino Haratischwili – Juja Thomas Hettche – Die Liebe der Väter Michael Kleeberg – Das amerikanische Hospital Michael Köhlmeier – Madalyn Mariana Leky – Die Herrenausstatterin Nicol Ljubić – Meeresstille Kristof Magnusson – Das war ich nicht Andreas Maier – Das Zimmer Olga Martynova – Sogar Papageien überleben uns Martin Mosebach – Was davor geschah Hans Joachim Schädlich – Kokoschkins Reise Andreas Schäfer – Wir vier Joachim Zelter – Der Ministerpräsident

Jury 2010: Jobst-Ulrich Brand, Literaturredakteur (Focus) Julia Encke, Literaturkritikerin (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und Sprecherin der Jury Thomas Geiger, Literarisches Colloquium Berlin Ulrich Greiner, Literaturredakteur (Die Zeit) Burkhard Müller, Literaturkritiker (Süddeutsche Zeitung) Ulrike Sander, Osiandersche Buchhandlung Tübingen Cornelia Zetzsche, Literaturredakteurin (Bayerischer Rundfunk)

2011 rahmenlos|rechts|Logo des Deutschen Buchpreises 2011

Hauptpreis Eugen Ruge – In Zeiten des abnehmenden Lichts

Finalisten (Shortlist): Jan Brandt – Gegen die Welt Michael Buselmeier – Wunsiedel Angelika Klüssendorf – Das Mädchen Sibylle Lewitscharoff – Blumenberg Marlene Streeruwitz – Die Schmerzmacherin

Longlist (ohne Shortlist): Volker Altwasser – Letzte Fischer Alex Capus – Léon und Louise Wilhelm Genazino – Wenn wir Tiere wären Navid Kermani – Dein Name Esther Kinsky – Banatsko Doris Knecht – Gruber geht Peter Kurzeck – Vorabend Ludwig Laher – Verfahren Thomas Melle – Sickster Klaus Modick – Sunset Astrid Rosenfeld – Adams Erbe Judith Schalansky – Der Hals der Giraffe Jens Steiner – Hasenleben Antje Rávic Strubel – Sturz der Tage in die Nacht

Jury 2011: Maike Albath, Literaturkritikerin (Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur), Sprecherin der Jury Gregor Dotzauer, Literaturredakteur (Tagesspiegel) Ulrike Draesner, Schriftstellerin Ina Hartwig, freie Literaturkritikerin Christine Westermann, Journalistin (WDR) Uwe Wittstock, Literaturkritiker (Focus) Clemens-Peter Haase († 14. Juli 2011), Leiter des Bereichs Literatur und Übersetzungsförderung in der Zentrale des Goethe-Instituts in München

2012 Am 15. August 2012 wurde die Longlist für den Deutschen Buchpreis bekanntgegeben. Die Jurymitglieder wählten diese aus 162 Titeln aus, die zwischen Oktober 2011 und dem 12. September 2012 erschienen sind. bei deutscher-buchpreis.de, 15. August 2012 (abgerufen am 16. August 2012). Die von der Jury ausgewählte Shortlist aus sechs Romanen wurde am 12. September 2012 präsentiert. bei deutscher-buchpreis.de, 12. September 2012 (abgerufen am 12. September 2012). Der Gewinner wurde am 8. Oktober 2012 bekanntgegeben.

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Hauptpreis: Ursula Krechel – Landgericht

Finalisten (Shortlist): Ernst Augustin – Robinsons blaues Haus Wolfgang Herrndorf – Sand Clemens J. Setz – Indigo Stephan Thome – Fliehkräfte Ulf Erdmann Ziegler – Nichts Weißes

Longlist (ohne Shortlist): Bernd Cailloux – Gutgeschriebene Verluste Jenny Erpenbeck – Aller Tage Abend Milena Michiko Flašar – Ich nannte ihn Krawatte Rainald Goetz – Johann Holtrop Olga Grjasnowa – Der Russe ist einer, der Birken liebt Bodo Kirchhoff – Die Liebe in groben Zügen Germán Kratochwil – Scherbengericht Dea Loher – Bugatti taucht auf Angelika Meier – Heimlich, heimlich mich vergiss Sten Nadolny – Weitlings Sommerfrische Christoph Peters – Wir in Kahlenbeck Michael Roes – Die Laute Patrick Roth – Sunrise – Das Buch Joseph Frank Schulz – Onno Viets und der Irre vom Kiez

Jury 2012:vgl. bei deutscher-buchpreis.de (abgerufen am 16. August 2012). Silke Grundmann-Schleicher (Buchhandlung Schleichers, Berlin) Andreas Isenschmid, Literaturkritiker (NZZ am Sonntag) Oliver Jungen, freier Kritiker (u. a. Frankfurter Allgemeine Zeitung) Dirk Knipphals, Literaturredakteur (Die Tageszeitung) Stephan Lohr, Literaturredakteur (Leiter der Literaturredaktion von NDR Kultur) Jutta Person, freie Kritikerin (u. a. Süddeutsche Zeitung, Literaturen, Die Zeit und Philosophie Magazin) Christiane Schmidt, freie Lektorin

2013