mini|250px|Ellen ten Damme (2012) Ellen ten Damme (; * 7. Oktober 1967 in Warnsveld) ist eine niederländische Schauspielerin, Musikerin und Sängerin.
Leben Ellen ten Damme wuchs in Roden, einer Gemeinde in der Provinz Drenthe, auf. Sie besuchte das Atheneum, studierte einige Jahre Niederländische Literatur an der Reichsuniversität Groningen und schloss schließlich das Studium an der Academie voor Kleinkunst in Amsterdam ab.
Ihr Filmdebüt gab sie 1991 in dem Kurzfilm De Tranen van Maria Machita von Paul Ruven. Für diese Rolle wurde sie im gleichen Jahr für den niederländischen Filmpreis Goldenes Kalb nominiert. Danach war sie in zahlreichen niederländischen und deutschen Fernsehserien und -filmen zu sehen, wie Pleidooi, Costa! und Wilder Westerwald. Im Fernsehfilm Das Leuchten der Sterne (2007) spielte sie eine Mutter eines todkranken behinderten Jungen.
Als Sängerin tritt Ten Damme als Solokünstlerin und zusammen mit der Band Soviet Sex auf. Mit der Single Vegas gelang ihr in den Niederlanden ein Charterfolg. 2005 nahm Ten Damme mit dem von Udo Lindenberg komponierten Titel Plattgeliebt an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil. 2008 trat sie bei der Udo-Lindenberg-„Stark-wie-Zwei“-Tour als Sängerin auf. Sie sang auch in verschiedenen Programmen mit der Bigband von Konrad Koselleck, zuletzt in The Concert to End All Wars.
2010 war sie Model für den Dessous- und Wäschehersteller Mey.Cosma Shiva Hagen lässt für Mey die Hüllen fallen In: Die Welt online am 9. Januar 2010. Abgerufen am 27. August 2013
Ellen ten Damme war mit dem Schauspieler Markus Knüfken verheiratet.
Filmografie (Auswahl) 1991: De Tranen van Maria Machita 1993: Pleidooi (Fernsehen) 1995: Wilder Westerwald (Fernsehfilm) 1997: Die Musterknaben (Fernsehfilm) 1998: Kai Rabe gegen die Vatikankiller 1998: Aus heiterem Himmel (Fernsehserie, 1 Folge) 1999: Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding 1999: No Trains No Planes 2000: Conamara 2000: Der Himmel kann warten 2000: Die Hässliche 2001: Vergeef me 2001: Boran (Fernsehfilm) 2002: Volle Maan 2002: Charlotte Link – Der Verehrer 2002: Costa! (Fernsehserie) 2002: Tatort: Filmriss 2002: Fickende Fische 2003: Das Interview (Interview) 2004: Wolffs Revier (Fernsehserie, 1 Folge) 2004: Ferienfieber 2005: Die Rosenheim-Cops (Fernsehserie, 1 Folge) 2007: Das Leuchten der Sterne (Fernsehfilm) 2008: Fünf Sterne (Fernsehserie, 11 Folgen) 2008: Blackwater Fever 2009: Mijn vader is een detective 2009: De hoofdprijs (Fernsehserie, 5 Folgen) 2010: De TV kantine (Fernsehserie, 2 Folgen) 2011: Mijn vader is een detective: De wet van 3 2012: Mijn vader is een detective: The Battle 2014: De overgave 2015: Het sinterklaasjournaal 2016: The Passion 2019: Tatort: Die ewige Welle 2021: Negen Koffers (Dokumentarfilm über Jossy und Jacques Halland)
Diskografie
1988: Trust in a Feeling (EP) 1995: I Love You (EP) 1995: Sexreligion (EP) 1995: Kill Your Darlings 2001: It Ain’t Easy (EP) 2001: Gadget (EP) 2001: Miss You (EP) 2001: I Am Here 2002: Vegas (EP) 2007: Impossible Girl (EP) 2007: Stay (EP) 2007: Hey Now (EP) 2008: Impossible Girl 2009: Durf jij? 2012: Het regende zon 2014: Berlin (mit dem Magpie Orchestra) 2017: Paris (mit dem Magpie Orchestra) 2019: Casablanca (mit dem Magpie Orchestra) 17-07-2020: Más Caliente in Magnetron (Single) Weblinks
Eigene Website (niederländisch) Fernsehfilm Das Leuchten der Sterne bei programm.ard.de
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Popsänger Kategorie:Teilnehmer an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest Kategorie:Niederländer Kategorie:Geboren 1967 Kategorie:Frau