mini|hochkant|Gottlieb Treuer, Stich von Martin Bernigeroth

Gottlieb Treuer (* 4. September 1657 in Beeskow; † 29. Oktober 1729 in Wolfenbüttel) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Theologe.

Leben Treuer war ein Sohn des Beeskower Bürgermeisters Gotthilf Treuer. Der spätere Dichter Gotthilf Treuer (1632–1711) war sein Bruder.

Treuer studierte in Leipzig Theologie. 1681 wurde er Konrektor in Wriezen. Von 1682 bis 1687 war er Pfarrer in Jacobsdorf bei Frankfurt an der Oder. Von 1687 bis 1702 war er Oberpfarrer an Heilig Geist in Magdeburg, von 1702 bis 1707 Prediger am Magdeburger Dom. 1707 wurde Treuer Generalsuperintendent, Konsistorialrat, Obersuperintendent und Hofprediger in Wolfenbüttel und zugleich Abt des Klosters Riddagshausen.

Treuer war seit 1682 mit Barbara Sabina († 6. Dezember 1708), einer Tochter des Predigers Balthasar Lampertus und Witwe des Jacobsdorfer Pastors Höhne verheiratet. Das älteste seiner insgesamt acht Kinder war der spätere Hochschullehrer Gottlieb Samuel Treuer. Die zweite Ehe, 1720 mit Agnes Catharina Lohe († 22. August 1740), einer Tochter des Wolfenbütteler Tatskämmerers Andreas Lohe, geschlossen, blieb kinderlos.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Veronika Albrecht-Birkner: Pfarrerbuch der Kirchenprovinz Sachsen. Band 9: Biogramme Tr–Z. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2009, ISBN 978-3-374-03585-4, S. 23 f.

Weblinks

Kategorie:Lutherischer Theologe (17. Jahrhundert) Kategorie:Lutherischer Theologe (18. Jahrhundert) Kategorie:Lutherischer Geistlicher (17. Jahrhundert) Kategorie:Lutherischer Geistlicher (18. Jahrhundert) Kategorie:Generalsuperintendent (Wolfenbüttel) Kategorie:Lutherischer Abt (Riddagshausen) Kategorie:Domprediger am Magdeburger Dom Kategorie:Person des Christentums (Magdeburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1657 Kategorie:Gestorben 1729 Kategorie:Mann