miniatur| Die in der Neustadt gelegene Geschäftsstelle der Stiftung Die Hamburger Denkmalstiftung (bis Mai 2026 Stiftung Denkmalpflege Hamburg) wurde im Jahr 1978 von der Freien und Hansestadt Hamburg gegründet.

Historie Die HAMBURGER DENKMALSTIFTUNG nahm ihren Anfang mit der Rettung der letzten erhaltenen Häuserzeile des historischen Gängeviertels am Bäckerbreitergang/Dragonerstall. 1978 wurde sie von der Stadt Hamburg als Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Seitdem engagiert sie sich kontinuierlich für den Erhalt der Hamburger Denkmallandschaft. Ihren heutigen Namen trägt sie seit Mai 2026 – mit unverändertem Ziel: Hamburgs Denkmäler zu bewahren und die Geschichte der Stadt in die Zukunft zu tragen.

Aktivitäten und Stiftungszwecke Die HAMBURGER DENKMALSTIFTUNG setzt sich für den Schutz und die Pflege von Denkmälern in und für Hamburg ein. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen dabei:

die Erhaltung, Pflege und nachhaltige Nutzung eigener Denkmäler der Stiftung die Förderung von Projekten der Denkmalpflege in Hamburg die Vermittlung des Denkmalgedankens durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit die Aktivierung zivilgesellschaftlichen Engagements für die Denkmalpflege

Finanzierung Die Stiftung finanziert ihre Tätigkeit aus Mieteinnahmen eigener (Denkmal-)Immobilien, Erträgen aus der Vermögensverwaltung sowie Spenden und Nachlässen. Zur Finanzierung ihrer Arbeit betreibt sie Fundraising und ist auf private und institutionelle Unterstützung angewiesen. Als gemeinnützige Stiftung sind Zuwendungen steuerlich absetzbar.

Organisation Die ehrenamtlich tätigen Gremien der Stiftung – Vorstand, Kuratorium und Finanzbeirat – vereinen Persönlichkeiten aus der Denkmalpflege, Architektur, Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. In ihrer Vielfalt spiegeln sie die breite gesellschaftliche Verantwortung und das starke bürgerschaftliche Engagement wider, die den Erhalt der Hamburger Denkmallandschaft tragen.

Denkmäler Seit ihrer Gründung hat die HAMBURGER DENKMALSTIFTUNG immer wieder historische Zeugnisse genuin Hamburger Baukultur in ihre Obhut genommen, für die Nachwelt erhalten und einer neuen Nutzung zugeführt. Dazu zählen u. a.:

die Gebäude im Bäckerbreitergang 51-58/Dragonerstall 11-13, die letzten Überreste der historischen Bebauung der dicht bevölkerten Gängeviertels, das Kanzlerhaus Harburg, die Fontenay’schen Häuser, die Bergedorfer Mühle, die Rauchkate Fischbek, die von Werner Kallmorgen entworfene Bücherstube Stolterfoht.

Förderungen Viele stadtgeschichtlich herausragender Bauten wurde mithilfe der HAMBURGER DENKMALSTIFTUNG restauriert, instandgesetzt oder saniert. Hierzu zählen u.a. das Hamburger Rathaus, die Millerntorwache, die Hauptkirche St. Michaelis, das Medizinhistorische Museum Hamburg, das Gebäude der Heilsarmee Hamburg, das Museum für Hamburgische Geschichte, der Stuhlmannbrunnen, das Museum für Kunst und Gewerbe, die ehem. Maximilan Kolbe Kirche, die Großtankstelle Brandshof und die Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Denkmäler in Privatbesitz können ebenfalls gefördert werden.

Tag des offenen Denkmals Hamburg Die HAMBURGER DENKMALSTIFTUNG koordiniert den Hamburger Tag des offenen Denkmals, der jährlich am zweiten Septemberwochenende stattfindet und in Hamburg von Freitag bis Sonntag dauert. Dabei öffnen Denkmäler, die sonst gar nicht oder nur eingeschränkt für Publikum zugänglich sind, ihre Türen für Führungen, Rundgänge und kulturelle Veranstaltungen. Bundesweit wird der Tag des offenen Denkmals von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Die Veranstaltung geht auf die 1984 in Frankreich initiierten Journées Portes ouvertes dans les monuments historiques zurück und ist Teil der seit 1991 bestehenden European Heritage Days.

Auszeichnungen Im Jahr 2000 erhielt die Stiftung gemeinsam mit dem Nationalmuseum Warschau die denkmal-Goldmedaille für herausragende Leistungen in der Denkmalpflege.

Siehe auch Liste von Stiftungen, deren Stifter die Freie und Hansestadt Hamburg ist oder war

Weblinks Hamburger Denkmalstiftung, abgerufen am 20. Juni 2026. Tag des offenen Denkmals Hamburg, abgerufen am 1. Oktober 2026. Denkmalsalon Hamburg, abgerufen am 1. Oktober 2026.

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