mini|280px|Frapporti (l.) mit Rachele Barbieri im Zweier-Mannschaftsfahren beim Bahn-Weltcup 2017 in Milton

Simona Frapporti (* 14. Juli 1988 in Gavardo) ist eine ehemalige italienische Radsportlerin, die Rennen auf Bahn und Straße bestritt.

Sportliche Laufbahn Simona Frapporti entstammt einer Radsportfamilie: Auch ihr älterer Bruder Marco und ihr jüngerer Bruder Mattia sind als Radrennfahrer aktiv. Auf der Bahn ist sie sowohl in Kurzzeit- wie in Ausdauerdisziplinen erfolgreich und errang nationale Titel. Ihr bisher größter Erfolg (Stand 2016) war die Bronzemedaille im Mannschaftszeitfahren bei den UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2014 im spanischen Ponferrada.

2016 wurde Frapporti für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nominiert, wo sie gemeinsam mit Beatrice Bartelloni, Francesca Pattaro, Tatiana Guderzo und Silvia Valsecchi Rang sechs in der Mannschaftsverfolgung belegte. Damit war sie nach Einschätzung einer lokalen Internetseite die erste Sportlerin aus dem Val Sabbia, die an Olympischen Spielen teilnahm. Im selben Jahr wurde sie (mit Elisa Balsamo, Tatiana Guderzo, Francesca Pattaro und Silvia Valsecchi) Europameisterin in der Mannschaftsverfolgung.

Im Januar 2020 gewann Simona Frapporti eine Etappe der Santos Women’s Tour. Im Februar 2021 erklärten sie ihren Rücktritt vom aktiven Leistungsradsport.

Familie Simona Frapporti ist eine Schwester des Radrennfahrers Marco Frapporti. Um die Radsportambitionen ihrer insgesamt vier Kinder zu unterstützen, gründeten die Eltern zu Beginn von deren sportlichen Karrieren das eigene Radsportteam Team Valsebbia, dem auch Frapportis Jugendfreund Sonny Colbrelli angehörte.

Erfolge Bahn 2011 20px Italienische Meisterin – Mannschaftsverfolgung (mit Gloria Presti und Silvia Valsecchi) 2013 20px Italienische Meisterin – Teamsprint (mit Silvia Valsecchi) 2014 Europameisterschaft – Mannschaftsverfolgung (mit Tatiana Guderzo, Beatrice Bartelloni und Silvia Valsecchi) 20px Italienische Meisterin – 500-Meter-Zeitfahren, Omnium 2016 20px Italienische Meisterin – Scratch, Einerverfolgung, Omnium, Mannschaftsverfolgung (mit Silvia Valsecchi, Elisa Balsamo, Francesca Pattaro und Tatiana Guderzo), Teamsprint (mit Marta Bastianelli) 20px Europameisterin – Mannschaftsverfolgung (mit Elisa Balsamo, Tatiana Guderzo, Francesca Pattaro und Silvia Valsecchi)

Straße 2012 eine Etappe Route de France Féminine 2014 Weltmeisterschaft – Mannschaftszeitfahren (mit Alena Amjaljussik, Alison Tetrick, Doris Schweizer, Silvia Valsecchi und Susanna Zorzi) 2020 eine Etappe Santos Women’s Tour

Teams 2008 Cycling Team Titanedi-Frezza-Acca Due O 2010 Vaiano-Liverauto 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 (ab 15. März) 2020 2021 (bis 25. Febr.)

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Radsportler (Italien) Kategorie:Europameister (Radsport) Kategorie:Italienischer Meister (Radsport) Kategorie:Olympiateilnehmer (Italien) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2016 Kategorie:Bahnradfahrer Kategorie:Italiener Kategorie:Geboren 1988 Kategorie:Frau