Peter Schettler (* 30. April 1944 in Pleißa; † 15. Dezember 2021Matthias Zwarg: Abschied von einem leisen Rebell, in: Freie Presse, Chemnitzer Zeitung vom 21. Dezember 2021, S. 10. in Chemnitz) war ein deutscher Maler, Zeichner und Grafiker.
Leben Schettler besuchte von 1960 bis 1963 die Arbeiter- und Bauern-Fakultät an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) und machte dort das Abitur. Danach absolvierte er eine Lehre als Dekorationsmaler und arbeitete er bis 1965 in seinem Beruf.
Von 1965 bis 1970 studierte er bei Jutta Damme, Günter Horlbeck, Herbert Kunze, Paul Michaelis und Hans Mroczinski Malerei an der HfBK. Seitdem war er als freischaffender Maler in Karl-Marx-Stadt bzw. Chemnitz tätig.
Mitgliedschaften
bis 1990: Mitglied des Verband Bildender Künstler der DDR Chemnitzer Künstlerbund e. V. im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler
Fotografische Darstellung Schettlers
Christine Stephan-Brosch: Porträt Peter Schettler (1973–1976)
Werk Anfangs beschäftigte sich Schettler mit figürlichen Darstellungen. Darüber hinaus entstanden Handzeichnungen, Holzschnitte und Radierungen.Helmut Nigbur: Malerei. Peter Schettler. Typisch für ihn sind spätexpressionistische Landschaftsdarstellungen, In: Bares für Rares vom 18. Februar 2016. denen er sich nach 1976 widmete. Zwischen 1994 und 2002 konzentrierte sich sein Schaffen auf Aquarelle; 2002 wandte er sich aber wieder der Ölmalerei zu. In: Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden. Schettlers Arbeiten befinden sich im Besitz öffentlicher und privater Sammlungen.
Auswahl: Am Opernhaus (1980, Öl) Vorstadt im Sommer Sonnenuntergang am Bodden Reusen Im Bodden Stiller Abend Abendsonne Boote in der Bucht Herbstliche Landschaft mit Bauerngehöft, 2013
Ausstellungen (unvollständig) Gruppenausstellungen:Werke Schettlers wurden seit 1971 auf diversen Gruppenausstellungen in Berlin, Sachsen und Brandenburg, der Tschechischen Republik, Russland, Polen, Jugoslawien sowie Bulgarien gezeigt. Darunter waren:
1972/1973, 1982/1983 und 1987/1988: Dresden, VII., IX. und X. Kunstausstellung der DDR 1974 und 1985: Karl-Marx-Stadt, Bezirkskunstausstellungen 1980: Frankfurt/Oder, Sport- und Ausstellungszentrum („Junge Künstler der DDR “) 1984/1985 Karl-Marx-Stadt, Städtisches Museum am Theaterplatz („Retrospektive 1945 – 1984. Bildende Kunst im Bezirk Karl-Marx-Stadt“)
2010: Chemnitz, Werkschau des Chemnitzer KünstlerbundsWerkschau. Chemnitzer Künstlerbund, 2010. 2011: Chemnitz, DA Stietz („Bilder einer Großstadt“)
Einzelausstellungen: 1986: Karl-Marx-Stadt, Stadtmuseum Karl-Marx-Stadt Hohmann Fine Art, Palm Desert, Kalifornien. 1990: Chemnitz 1991: Hamburg 1992: Augustusburg, Jagdschloss Augustusburg, 1992 1993: Chemnitz 1999: Hamburg, Grundbuchhalle des Ziviljustizgebäudes (Aquarelle)Peter Schettler. Aquarelle. Hamburgischer Richterverein 1999. 2019: Chemnitz, Galerie Weise (Aquarelle aus den Jahren 1997–2018) 2021: Chemnitz, Galerie Weise (neue Gemälde, Aquarelle und frühe Handzeichnungen)
Literatur Hubertus Gaßner, Eckhart Gillen: Kultur und Kunst in der DDR seit 1970. Anabas-Verlag 1977, S. 164 Schettler, Peter. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 824 Regina Schettler (Hrsg.): Peter Schettler, Gemälde und Aquarelle. Katalog zur Ausstellung Gemälde und Aquarelle von Peter Schettler vom 28.10. - 24.11.2012. Galerie Weise, Chemnitz 2012
Weblinks
https://katalog.arthistoricum.net/?tx_find_find%5Bq%5D%5Bdefault%5D=Peter+Schettler#tx_find
Werke von Peter Schettler in der Werkdatenbank Bildende Kunst Sachsen http://blog.ckbev.de/?team_manager=schettler-peter Bilder von Arbeiten Schettlers. In: hohmannfineart.com
Einzelnachweise
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