Doris Bethe, verheiratete Oberbeck (* 18. September 1933 in Frankfurt am Main; † 9. Januar 2024 in Neuwied), war eine deutsche Turnsportlerin.
Leben Doris Oberbeck war die Tochter des Physiologen Albrecht Bethe aus zweiter Ehe und Halbschwester des Physik-Nobelpreisträgers Hans Bethe.Holbeinstraße 56. In: Jens-Holger Jensen: Das Sachsenhäuser Westend – Westend? Eine Ausstellung über die Entwicklung des Malerviertels in Frankfurt-Sachsenhausen. Gerda Henkel Stiftung, 3. März 2014.
Bethe startete für den TSV Sachsenhausen 1857, war 1953 Deutsche Turnfestsiegerin im Achtkampf und nahm an den Turn-Weltmeisterschaften 1954 in Rom teil, wo sie in der Einzelwertung Platz 48 belegte.Ergebnisliste Seite 16 Classement individuell: Championnats du Monde 1954 Rome Sie heiratete den Leichtathleten und späteren Zehnkampf-Bundestrainer Heinz Oberbeck. Sie absolvierte ein Studium zur Diplom-Sportlehrerin an der Deutschen Sporthochschule Köln und wohnte ab 1964 in Neuwied/Rhein. Oberbeck hatte aus der Ehe mit Heinz Oberbeck zwei Töchter und einen Sohn.Appendix A: The Bethe Family Genealogy. In: Silvan S. Schweber: Nuclear Forces. The making of the physicist Hans Bethe. Harvard University Press, 2012. ()
Schriften Die gymnastischen Gruppenübungen in internationalen Wettkämpfen der Frauen [Olympische Spiele u. Weltmeisterschaften im Turnen]. Diplomarbeit Deutsche Sporthochschule, Köln, Wintersemester 1955/56, 1956. 38 Blatt.
Einzelnachweise
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