In der Liste der Kulturdenkmale in Eppingen sind Bau- und Kunstdenkmale der Stadt Eppingen verzeichnet, die im „Verzeichnis der unbeweglichen Bau- und Kunstdenkmale und der zu prüfenden Objekte“ des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg verzeichnet sind. Dieses Verzeichnis ist nicht öffentlich und kann nur bei „berechtigtem Interesse“ eingesehen werden. Die folgende Liste ist daher nicht vollständig. Sie beruht im Wesentlichen auf dem veröffentlichten Denkmalpflegerischen Werteplan. mini|125px|Wappen von Eppingen
Adelshofen
Elsenz
Eppingen
Gesamtanlage Eppingen Die Gesamtanlage Eppingen gemäß § 19 DSchG besteht aus dem Gebiet der zu Anfang des 13. Jahrhunderts gegründeten Stadt einschließlich der darin enthaltenen Kernsiedlung, einem hochmittelalterlichen Reichsdorf und Marktort. Hinzu kommen mit der westlich vorgelagerten St. Petersgasse Teile der im 16. Jahrhundert angelegten Brettener Vorstadt sowie die Rappenauer Straße mit den seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert auf dem ehemaligen Stadtgraben entstandenen Modellhäusern. Für Eppingen sind neben der Altstädter Kirche und dem Pfeifferturm als städtebauliche Dominanten zahlreiche bis ins späte Mittelalter zurückreichende Fachwerkhäuser kennzeichnend, die vor allem entlang der Altstadtstraße, der St. Petersgasse und der Kirchgasse stehen.
Sachgesamtheit Stadtbefestigung gemäß § 2 DSchG Die Errichtung der Stadtbefestigung wurde kurz nach der Erhebung zur Stadt um 1220/30 begonnen. Sie umfasste in ovaler Form zunächst das alte Reichsdorf, heute Altstadt genannt, mit zwei Toren, dem Untertor und dem Stadttor, an den beiden Enden der Altstadtstraße. Die westliche Erweiterung wurde Anfang des 16. Jahrhunderts um die Brettener Vorstadt errichtet. Ende 18., Anfang 19. Jahrhundert wurde die Stadtbefestigung weitestgehend geschleift. Reste der Mauer und des Zwingergrabens sind westlich der Bad- und Kirchgasse erhalten, weiterhin gibt es Grabenreste in Form von Gärten an der Ketten-, Bad- und Lohgasse.
Sachgesamtheit Befestigungswerk „Eppinger Linien“ gemäß § 2 DSchG Das Befestigungswerk „Eppinger Linien“ stammt aus dem 17. Jahrhundert und hatte eine Gesamtlänge von 86 km. Im Gemeindewald von Eppingen sind in den Abteilungen Ortgrund, Hinterer Hornrain, Sommergraben, Schäufelesberg, Teufelsgrund, Kopfrain uns Schanzenschlag Relikte dieser Anlage vorhanden, die nach § 2 DSchG geschützt sind.
Einzeldenkmale
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Kleingartach
Mühlbach
Richen
Rohrbach am Gießhübel
Siehe auch
Literatur Edmund Kiehnle: Denkmalpflege und die Kulturdenkmale in Eppingen-Stadt. In: Rund um den Ottilienberg. Beiträge zur Geschichte der Stadt Eppingen und Umgebung, Band 3, Eppingen 1985, S. 439–478. Julius Fekete: Kunst- und Kulturdenkmale in Stadt- und Landkreis Heilbronn, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1991. Bernd Röcker: Neidköpfe im Kraichgau. In: Kraichgau. Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung, Folge 16, 1999, S. 349–364. W. Thiem: Denkmalpflegerischer Werteplan Gesamtanlage Eppingen. Regierungspräsidium Stuttgart, Referat Denkmalpflege, 2008 (online).
Einzelnachweise
Weblinks
! Eppingen Kulturdenkmaler Eppingen