Saint-Denoual () ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Saint-Brieuc und zum Kanton Pléneuf-Val-André. Die Bewohner nennen sich Guinguenoualais(es).
Geografie Saint-Denoual liegt etwa 27 Kilometer östlich von Saint-Brieuc und rund 31 Kilometer südwestlich von Saint-Malo im Norden des Départements Côtes-d’Armor. Hier entspringt der Bach Guinguenoual, der zum Frémur entwässert.
Geschichte Vom 12. bis zum 16. Jahrhundert verwaltete die Famille de Saint-Denoual den Ort. Eine erste namentliche Erwähnung von Saint-Denoual als S. Denoalus fand sich in einer Schenkungsurkunde der Familie de Saint-Denoual an die Abtei Saint-Aubin des Bois. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum Distrikt Lamballe und zum Kanton Plédéliac. Seit 1801 ist sie Teil des Arrondissements Dinan.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2019Einwohner 382 369 330 342 362 354 388 411 474 Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten Schloss Château de la Guyomarais aus dem 16. Jahrhundert Kirche Saint-Étienne (erbaut 1902/03) Grabmal des Marquis de la Rouerie aus dem Jahr 1793 im Schloss Stele der Vereinigten Staaten an den Marquis de la Rouerie für die Unterstützung im Unabhängigkeitskrieg Kreuz Croix de la Guyomarais aus dem 16. Jahrhundert, seit 1926 als Monument historique eingeschrieben Kreuz auf dem Dorffriedhof Denkmal für die GefallenenDenkmal für die Gefallenen Quelle:
Literatur Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 691–692.
Weblinks
Fotos der Dorfkirche Saint-Étienne Infos zur Geschichte und den Sehenswürdigkeiten
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Bretagne Kategorie:Gemeindegründung 1790