Meyer „Pudgy“ Weinberg (auch Gene Meyer,Wolfgang Lamprecht: The Blue Notes of Klezmer. Die Holzblasinstrumente und der jüdische Ton im Jazz. Berlin 2016, S. 45, 97 geboren 8. Oktober 1914 in New Orleans; gestorben 29. September 1970 in Dallas) war ein US-amerikanischer Jazzmusiker (Altsaxophon, Klarinette).

Weinberg, der aus einer jüdischen Familie stammte,Andrew Simons Jews of New Orleans: an archival guide New Orleans 1998, S. 172. Vgl. auch Michael H. Kater: Gewagtes Spiel. Jazz im Nationalsozialismus. Kiepenheuer und Witsch, Köln 1995, ISBN 3-462-02409-4, S. 140 arbeitete zunächst in New Orleans mit Musikern des New Orleans Jazz, wie den Red Bolman’s Pennsylvanians, in denen auch Julian Laine (Posaune) und Monk Hazel spielten.New Orleans & Chicago jazz: a pamphlet published for the Discographical Society, hrsg. von Discographical Society Clifford Jones, 1947, S. 4 Später spielte er in Chicago u. a. bei Sharkey Bonano New Orleans Boys („Everybody Loves My Baby“, Decca) und bei Santo Pecora and His Back Room Boys, mit dem er 1937 in Los Angeles Plattenaufnahmen machte. Mit in der Band waren Riley Scott (Gesang), Shorty Sherock (Trompete), Stan Wrightsman (Piano), Frank Frederico (Gitarre) und der Kontrabassist Thurman Teague. Vgl. Calle & Dave Lindholm bei TUM Records Ab 1937 gehörte er der New Orleans Gang von Louis Prima an, mit dem er auch in dem Musikfilm Swing Cats Jamboree (1938, Regie Roy Mack) auftrat.Rebecca D. Clear: Jazz on Film and Video in the Library of Congress. 1993, S. 128 Im Bereich des Jazz war er zwischen 1936 und 1939 an neun Aufnahmesessions beteiligt.Tom Lord: The Jazz Discography (online, abgerufen am 19. September 2016) Weinberg war noch bis in die 1940er-Jahre als Jazzmusiker aktiv.Association of Jewish Libraries Newsletter, Bände 17–19, hrsg. von der Association of Jewish Libraries, Teaneck, 1998

Anmerkungen und Einzelnachweise

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