Le Quiou () ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Dinan und zum Kanton Lanvallay. Die Bewohner nennen sich Quiousiens/Quiousiennes.

Geografie Le Quiou liegt etwa 33 Kilometer südlich von Saint-Malo und rund 36 Kilometer nordwestlich von Rennes im Osten des Départements Côtes-d’Armor am Fluss Rance, dessen Zufluss Hac an der westlichen Gemeindegrenze verläuft. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Vallée de la Rance – Côte d’Émeraude.

Geschichte Funde aus der Bronzezeit und der gallo-römischen Zeit belegen eine frühe Besiedlung. Eine erste namentliche Erwähnung von Le Quiou als S. Marie de Caihou fand sich um 1140 in einer Urkunde der Priorei Saint-Malo in Dinan. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Dinan. Zudem war sie von 1793 bis 2015 Teil des Kantons Évran.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2019Einwohner 326 331 319 313 286 305 321 338 333 Quellen: Cassini und INSEE Die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft und die hohe Anzahl Gefallener des Ersten Weltkriegs führten zu einem Absinken der Einwohnerzahlen bis auf die Tiefststände in neuerer Zeit.

Sehenswürdigkeiten Schloss Château du Hac (14.–17. Jahrhundert), daneben Kreuz aus dem 15. Jahrhundert Kirche Notre-Dame/Saint-Lunaire (erbaut 1864/1865) Kapelle in Tréveleuc aus dem 16. Jahrhundert Wegkreuz aus dem Jahr 1771 in La Cour-Neuve Herrenhaus Manoir de la Ville-Gohen aus dem 18. Jahrhundert Brunnen Saint-Lunaire aus dem Jahr 1938 in La Saudrais-du-Quiou Kalkofen aus dem Jahr 1892 Denkmal für die GefallenenDenkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege

Quelle:

Literatur Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 345–347.

Weblinks

Fotos der Dorfkirche und der Kapelle Infos zur Geschichte und den Sehenswürdigkeiten

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Bretagne Kategorie:Gemeindegründung 1790