Shafagh Laghai (* im Iran) ist eine deutsch-iranische Fernsehjournalistin und arbeitete von 2013 bis 2017 für den Westdeutschen Rundfunk als Korrespondentin im ARD-Studio in Nairobi, Kenia. Ihre Berichte wurden vor allem im Weltspiegel gesendet. Erhöhte Aufmerksamkeit erregte Shafagh Laghai mit einer Reportage über Flüchtlinge in Nordnigeria, die vor Boko Haram geflüchtet sind. In dem Dorf Chibok konnte sie als eine von wenigen Journalisten für die ARD arbeiten. Seit 2018 ist sie bei Monitor angestellt.Shafagh Laghai auf der Website des WDR

Karriere Shafagh Laghai ist in Berlin aufgewachsen, wo sie auch Publizistikwissenschaft, Politikwissenschaft und Iranistik studierte. Während des Studiums arbeitete sie als freie Reporterin und Redakteurin für Deutschen Welle TV. Für die Deutsche Welle besuchte sie Afghanistan, Kambodscha und Pakistan.

Als Volontärin beim WDR in Köln startete Shafagh Laghai 2008 ihre Berufskarriere. Danach arbeitet sie zunächst als freie Autorin und später als Redakteurin u. a. in der WDR-Tagesschau-Redaktion, beim ARD-Morgenmagazin und in der Wirtschaftsredaktion des WDR. Seit Januar 2013 war sie Korrespondentin im Studio Nairobi.

Auszeichnungen Shafagh Laghai wurde 2017 für den Grimme-Preis in der Kategorie „Journalistische Leistung“ nominiert. In der Begründung für die Nominierung heißt es:

Als „Journalistin des Jahres“ in der Kategorie „Reporter“ wurde Shafagh Laghai 2016 vom Medium Magazin ausgezeichnet. In der Begründung heißt es:

Lobende Erwähnung erhielt sie beim Courage-Preis 2016 des Journalistinnenbundes für den Film Nigerias gestohlene Kinder.

Weblinks Shafagh Laghai auf Korrespondentenwelt. Korrespondenten der ARD.

Einzelnachweise

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