Gomené (bretonisch: Gouvene) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Saint-Brieuc und zum Kanton Broons. Die Bewohner nennen sich Gomenéens/Gomenéennes.
Geografie Gomené liegt etwa 43 Kilometer südöstlich von Saint-Brieuc und rund 60 Kilometer westnordwestlich von Rennes im Süden des Départements Côtes-d’Armor.
Geschichte Der etwa sechs Meter hohe Menhir de la Pellionaie aus der Jungsteinzeit, die Megalithanlagen von Gomené und Reste aus der gallo-römischen Zeit belegen eine frühe menschliche Besiedlung.
Die erste namentliche Erwähnung von Gomené als Gomene erfolgte im Jahr 1256.
Im Oktober 1817 kam es zu einem Gebietsaustausch mit der Gemeinde Ménéac im Département Morbihan.
Am 15. Juni 1944 wurden als Warnung an die Résistance zwei junge Männer (17 und 18 Jahre alt) auf dem Dorfplatz von der Wehrmacht hingerichtet.
Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Broons. Von 1801 bis 1926 war Gomené dem Arrondissement Loudéac zugeteilt, seit 1926 ist die Gemeinde Teil des Arrondissements Dinan.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2019Einwohner 841 718 647 596 535 539 585 561 544 Quellen: Cassini und INSEE Die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft und die hohe Anzahl Gefallener des Ersten Weltkriegs führten zu einem Absinken der Einwohnerzahlen bis auf die Tiefststände in neuerer Zeit.
Sehenswürdigkeiten Schloss Château de la Hersonnière aus dem 19. Jahrhundert Kirche Notre-Dame (erbaut 1857–1863) Kapelle Saint-Gwenaël (erbaut 1875) Kapelle Sainte-Anne (erbaut 1876) zahlreiche Kreuze und Wegkreuze, die Ältesten aus dem Hochmittelalter die Herrenhäuser Manoir des Aulnays (auch als Schloss bezeichnet; 14.–17. Jahrhundert) und Manoir de Roquetton das ehemalige Pfarrhaus alte Häuser und Bauerngüter in La Ville-Haye (18. Jahrhundert), La Ville-ès-Pies (1739) und La Hingandière Brunnen in Les Aulnays und Brunnen Sainte-Anne in Roquetton (erbaut 1876) sechs Wasser- und Windmühlen in La Courbe, Aulnais, d’A-haut, Tertre-Gloret, Roquetton und Couëlan Denkmal für die GefallenenDenkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege Menhir von La Pellionnaie/Pellionaie Allée couverte (Galeriegrab) in La Ville-Menot Granitblock in Les Aulnays mit einer altbretonischen Inschrift aus dem 6. Jahrhundert rechteckiger Taubenschlag aus dem 19. Jahrhundert Quelle: (französisch) mini|links|Kirche Notre-Dame
Literatur Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 695–699.
Weblinks
Foto der Kirche Notre-Dame Infos zur Geschichte und den Sehenswürdigkeiten
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Bretagne Kategorie:Gemeindegründung 1793 Kategorie:Ersterwähnung 1256