mini|Anton Deitmar, Oberwolfach 2011 Anton Deitmar (* 1960 in NeuenkirchenGeburtsdaten nach Kürschners Gelehrtenkalender 2009) ist ein deutscher Mathematiker, Hochschullehrer an der Universität Tübingen und Lehrbuchautor.
Deitmar studierte ab 1980 Philosophie und Mathematik an der Universität Münster mit dem Diplom in Mathematik 1985. Er wurde dort 1988 bei Jürgen Elstrodt promoviert (Spurformeln für Integraloperatoren auf dem Raum der invarianten Differentialformen). Danach war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in Münster und 1991 Gastforscher am Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn. 1992 wurde er Assistent an der Universität Heidelberg, an der er sich 1995 habilitierte und danach ein Heisenberg-Stipendium erhielt. 2000 wurde er Professor an der University of Exeter und 2004 an der Universität Tübingen.
Er war Gastwissenschaftler an der Yale University, der University of California, Berkeley, der Princeton University und der Universität Kyūshū.
1998 erhielt er den Hauptpreis der International Association for Mathematical Sciences.
Er befasst sich mit Zahlentheorie, automorphen Formen, harmonischer Analysis und Zetafunktionen (auch in der Differentialgeometrie).
Schriften Analysis. Springer Verlag, 3. Auflage 2021. Übungsbuch zur Analysis. Springer, 2021. Automorphe Formen. Springer, 2010. mit Siegfried Echterhoff: Principles of Harmonic Analysis. Springer, 2. Auflage 2014. A first course in harmonic analysis. Springer, 2005.
Weblinks Homepage Biographie der Jury beim Jugend forscht Landeswettbewerb Baden-Württemberg 2011, pdf
Anton Deitmar in der Datenbank zbMATH
Einzelnachweise
Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Mathematiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1960 Kategorie:Mann Kategorie:Absolvent der Universität Münster