Der Hummelsee ist ein ungefähr acht Hektar großer und bis zu neun Meter tiefer See in Hamburg. Er liegt im Stadtteil Hummelsbüttel, zwischen der Glashütter Landstraße und der Straße Kiwittredder.

Geschichte In den 1960er Jahren wurde in der Hummelsbüttler Feldmark eine Sand- und Kiesgrube angelegt. Anfang der 1970er Jahre kamen weitere Sandgruben hinzu. Nach dem Ende der Ausbaggerung wurden die Gruben verfüllt, d. h. als Deponie genutzt. Eine der Gruben blieb teilweise offen. Die betreffende Fläche stellte die Grundlage für die Entstehung des Hummelsees dar. Entstanden ist der See im Jahr 1982.Die Geschichte der Deponien im Norden der Hummelsbüttler Feldmark. Abgerufen am 17. Juli 2026.

Freizeit- und Erholungsgebiet Der See wird als Naherholungsgebiet genutzt. An seinem Rand liegen begrünte Deponieflächen und eine extra ausgewiesene Grillzone. Freizeitaktivitäten mit Wasserbezug wie Bootfahren, Baden oder Angeln sind ohne vorherige Genehmigung des Gewässerpächters, des Anglerverbands HamburgHummelsee. Abgerufen am 17. Juli 2026., verboten. Außerdem ist das Betreiben von Fluggeräten im Bereich des Sees und des Hummelsbüttler Müllbergs aufgrund der Gefährdung des einfliegenden Flugverkehrs des Flughafens Hamburg-Fuhlsbüttel untersagt.

Angelsport Im Hummelsee kommen verschiedene Fischarten vor, unter anderem Brassen, Hecht und Rotfeder.Gewässersteckbrief Hummelsee, abgerufen am 25. Januar 2021.

Einzelnachweise

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