F31 ist eine Startklasse der paralympischen Sportarten für Sportler in der Leichtathletik. Die Zugehörigkeit von Sportlern zur Startklasse ist wie folgt skizziert: „Beeinträchtigung der Koordination (Hypertonus, Ataxie und Athetose). Schwerste Beeinträchtigung aller vier Extremitäten und des Rumpfs. Fortbewegung im manuellen Rollstuhl nicht möglich.“Internationales Paralympisches Komitee: IPC Athletics Classification & CategoriesNationales Paralympisches Komitee Deutschland: Leitfaden paralympisches Klassifizierungssystem 2016Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp): Das Klassifizierungssystem der paralympischen Sportarten
Die Klasseneinteilung kennzeichnet den wettbewerbsrelevanten Grad der funktionellen Behinderung eines Sportlers. Leichtathleten in den Klassen T33 - T38 und F31 - F38 gehören zu den „Koordinationsbeeinträchtigungen (Hypertonus, Ataxie, Athetose, Cerebralparese, Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma und Gleichgestellte)“. Niedrige Klassenziffern zeigen einen höheren Grad der Beeinträchtigung an als hohe Klassenziffern. Sportler mit den Klassenziffern 31–34 starten sitzend (Rollstuhl), Sportler mit den Klassenziffern 35–38 stehend. F31: Startklasse für Wurfdisziplinen in der Leichtathletik, in denen die Beine im Rollstuhl fixiert sind, es wird sitzend gestartet.
Siehe auch Startklassen der paralympischen Sportarten F32 (Paralympics) / T33 (Paralympics) / T34 (Paralympics) T35 (Paralympics) / T36 (Paralympics) / T37 (Paralympics) / T38 (Paralympics)
Weblinks dbs-npc.de - Paralympisches Klassifizierungssystem bisp.de - Klassifizierungssystem der Paralympischen Sportarten online
Einzelnachweise
Kategorie:Startklasse (Paralympics)