Das Schloss Neudrossenfeld ist ein unter Denkmalschutz stehendes (Denkmalliste D-4-77-142-13#2) Schloss in der oberfränkischen Gemeinde Neudrossenfeld im Landkreis Kulmbach in Bayern. Es liegt am Schloßplatz 2, Am Brumberg. Auch der zugehörige Terrassengarten steht unter Denkmalschutz (Denkmalliste D-4-77-142-13#1).

Geschichte Der Mittelbau der Dreiflügelanlage wurde erstmals im Jahr 1285 erwähnt. Eine Erneuerung erfolgte im 16. Jahrhundert. Die Terrassengärten werden 1689 als Hangen Gärtten genannt. Nach 1752 erfolgte unter den neuen Besitzern, der Familie Ellrodt, ein architektonisch angelegter Terrassengarten.https://www.markgrafenkultur.de/portfolio-items/neudrossenfeld-terrassengarten-neudrossenfeld/ Die beiden Seitenflügel wurden 1765 angebaut; die Pläne stammten wohl von Carl von Gontard.Georg Dehio (Begr.), Tilmann Breuer u. a. (Bearb.): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bayern I: Franken, Deutscher Kunstverlag München/Berlin 1979, ISBN 3-422-00359-2, S. 525 Eine umfassende Restaurierung fand von 1990 bis 1993 statt. Dabei wurde eine Arkade im Mitteltrakt eingebaut.

Das Schloss steht in Privatbesitz. Das Schlossrestaurant ist z. Zt. (2026) geschlossen.

Beschreibung mini|Neudrossenfeld: Kirche, Schloss und Mühle mini|Schloss Das Schloss besitzt einen unregelmäßigen, gestreckten Mittelbau. Die beiden Seitenflügel sind streng gegliedert und von Mansarddächern abgeschlossen.

Die seitliche Treppenanlage wird auf das 18./19. Jahrhundert datiert.

Der Terrassengarten von 1763 wird ebenfalls Gontard zugeschrieben. Reste der Gartenplastik (Rocaillevaswb und Komödiantenfiguren) haben sich erhalten (Dehio-Hdb.).

Literatur Susanne Thesing: Schloss Neudrossenfeld. Ein Arkadien in Oberfranken, Neudrossenfeld 2016 Martin Riedelbauch: Neudrossenfeld unter den Reichsgrafen von Ellrodt in: Gemeinde Neudrossenfeld (Hrsg.) Neudrossenfeld. ein Heimatbuch, Gegenwart und Vergangenheit. 1986

Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Neudrossenfeld

Einzelnachweise

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