Trédias (bretonisch: Trediarn, Gallo: Trédiarn) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Saint-Brieuc und zum Kanton Broons. Die Bewohner nennen sich Trédiasais(es).

Geografie Trédias liegt etwa 49 Kilometer nordwestlich von Rennes und 36 Kilometer südwestlich von Saint-Malo im Osten des Départements Côtes-d’Armor.

Geschichte Die Überreste einer Festung aus keltischer Zeit im Talgrund des Vallée de Rocherel belegen eine frühe Besiedlung. Vom 12. bis zum 16. Jahrhundert war der Ort Durchgangspunkt von Pilgern auf dem Pilgerweg Tro Breiz. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Broons. Zudem war sie von 1793 bis 1801 Teil des Kantons Megrit und ist seit 1821 Teil des Kantons Broons. Seit 1801 ist Trédias verwaltungstechnisch Teil des Arrondissements Dinan. Erste namentliche Erwähnung von Trédias als Trediarn in einer Urkunde der Abtei von Boquen im Jahr 1148. Im Jahr 1819 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Saint-Urielle eingegliedert (1806:302 Einwohner).

Bevölkerungsentwicklung

Der Anstieg bei der Zählung im Jahre 1821 ist auf die Eingemeindung von Sainte-Urielle im Jahre 1819 zurückzuführen. Die zunehmende Mechanisierung der Landwirtschaft und die hohe Anzahl Gefallener des Ersten Weltkriegs führten zu einem Absinken der Einwohnerzahlen bis auf die Tiefststände in neuerer Zeit.

Sehenswürdigkeiten Dorfkirche Saint-Pierre Herrenhaus Manoir de La Pommeraye aus dem 16. Jahrhundert Herrenhaus Manoir de La Baillie aus dem 16. Jahrhundert Herrenhaus Manoir de Bouays-Robert/Bois-Robert aus dem 15. Jahrhundert Herrenhaus Manoir de Douairé aus dem 17. Jahrhundert die Häuser Maison de la Marche (17. Jahrhundert) und Maison du bourg (erbaut 1651) Dorfbrunnen von Saint-Méen aus dem Spätmittelalter Herberge Café des Voyageurs in La Chapelle-ès-Fougeretz aus dem 19. Jahrhundert Kreuz von Sainte-Urielle Gedenkstein aus dem 16. Jahrhundert beim Pfarrhaus Vorratshaus aus dem 18. Jahrhundert beim Pfarrhaus Teich und Wassermühle beim Manoir de Rocherel Apfelpresse aus dem 17. Jahrhundert Denkmal für die GefallenenDenkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege Quelle:

Literatur Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 99–101.

Weblinks

Kurzinfo über die Gemeinde Fotos der Dorfkirche Saint-Pierre Infos zur Geschichte und den Sehenswürdigkeiten

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Bretagne