mini|hochkant|Gedenkstein für Ilja Bela Schulmann Ilja Bela Schulmann (auch Ilja Benzianowitsch Schulman; ; * 30. November 1922 in Gomel, Weißrussische SSR; † 13. Januar 2014 in Bochum) war ein sowjetischer Dolmetscher.
Schulmann wurde in Belarus als Kind einer deutschstämmigen jüdischen Familie geboren und wollte Deutschlehrer werden.Radebeuler Amtsblatt, 04/2014, S. 5. Nach dem Beginn des Kriegs zwischen Deutschland und der Sowjetunion kam er als Deutsch-Dolmetscher zur Roten Armee und als Oberleutnant mit deren 1. Ukrainischen Front (290. Gardeschützenregiment des 32. Gardeschützenkorps) am 7. Mai 1945 vor die Tore der Stadt Radebeul. Aufgrund seiner Verdienste um die kampflose Übergabe der Stadt an die sowjetischen Truppen am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er 1985 zum Ehrenbürger der Stadt Radebeul ernannt.Gedenkstein in DippelsdorfRadebeuler Ehrenbürger (Schluss?): Ilja Schulmann und Boris Taranenko
Weblinks Biographie (russ.) Bild aus Soldatentagen.
Einzelnachweise
Kategorie:Ehrenbürger von Radebeul Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Sowjetunion) Kategorie:Belarusse Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Geboren 1922 Kategorie:Gestorben 2014 Kategorie:Mann