Sabine Eichenberger (* 25. September 1968) ist eine Schweizer Kanutin in Brugg im Kanton Aargau und die bisher erfolgreichste Kanusportlerin der Schweiz.
Werdegang Sabine Eichenberger ist Mitglied des Kanuclubs BruggKanuclub Brugg und gehört auch dem Drachenboot Club beider Basel an.Drachenboot Club beider Basel Sie nahm seit den 1990er Jahren an vielen internationalen Wettkämpfen in mehreren Disziplinen des Kajak- und Kanu–Wettkampfsports erfolgreich teil. Für Swiss Canoe, den 1925 in Brugg gegründeten Schweizerischen Kanuverband, bestreitet sie vor allem im Einerkajak und im Einerkanadier Rennen in der Wildwasserabfahrt und im Kanumarathon.http://www.swisscanoe.ch/fr/node/419
Sie qualifizierte sich mit dem Vierer-Kajak für die Olympischen Sommerspiele 1996 in Atlanta, wo sie im 500-Meter-Lauf mit Ingrid Haralamow, Daniela Baumer und Gabi Müller die Silbermedaille gewann.
Eichenberger erreichte im Kanugesamtweltcup mehrmals den ersten Platz (1998, 1999, 2007, 2012 und 2014)http://www.swisscanoe.ch/fr/resultate/sabine-eichenberger-gewinnt-abfahrts-gesamtweltcup-2014 und dreimal den zweiten Rang (2004, 2008 und 2016). Im Jahr 2015 errang sie den Gesamtsieg der Weltserie im Kanumarathon.
An Kanu-Schweizer-Meisterschaften gewann sie zwanzigmal die klassische Abfahrt, achtmal im Sprint, sechsmal in der Kategorie Mannschaftskanadier. In der Kajakregatta im Einer war sie siebenmal Schweizer Meisterin und im Zweierkajak ebenfalls siebenmal.
In Skopje 2017 wurde sie Europameisterin über die klassische Distanz im Wildwasser-Einerkanadier.https://www.swisscanoe.ch/fr/resultate/2017/europameisterschaft-wildwasserrennsport-2017-skopje Den Rücktritt gab Eichenberger nach der Wildwasser-Weltmeisterschaft 2018 im eigenen Land auf der Muota, bei welcher sie kurz vor dem 50. Geburtstag die Bronzemedaille im Team über die klassische Distanz im Einerkajak holte. An der Aargauer Sportgala 2018 wurde ihr der Special Award für ihr sportliches Lebenswerk im Beisein ihres Trainers Sandro Galli verliehen.https://www.e-journal.ch/region/yb-fussballer-wird-aargauer-sportler-des-jahres/ Sportwissenschaftler Galli war Eichenbergers Teamkollege an der Drachenboot-WM 2014https://www.bzbasel.ch/sport/basel/alex-wilson-laura-stahli-und-das-degenteam-der-manner-sind-die-besten-ld.1339834 und ist unter anderem als Trainer für die Aargauer Karateka Elena Quirici tätig.https://www.e-journal.ch/fileadmin/daten/g_Meta/a_ePaper/RundschauNord/2019/2019-10_Rundschau_Nord.pdfhttp://www.karate.ch/elena-quirici-fuer-olympia-tokyo-selektioniert/
Im Schweizerischen Kanuverband hat Sabine Eichenberger Einsitz in die Fachkommission Drachenboot. Beruflich ist sie angestellt von der Einwohnergemeinde Riniken, Kanton Aargau.
Erfolge (Auswahl) 2016 Internationales Wildwasserrennen, Fulda: erster RangKanurennen Fulda 2016 Wildwasserrennsport-Weltmeisterschaften 2016, Banja Luka: dritter Rang im Einer-KanadierKanuweltmeisterschaften 2016 Weltcuprennen, Savinja: erster RangWeltcuprennen Savinja 2016 2015 Kajaksprint, Fulda: erster RangKanurennen Fulda 2015 Europameisterschaften Wildwasserabfahrt, Banja Luka: zweiter Rang Einer-Kanadier und dritter Rang Einer-KajakEuropameisterschaften Banja Luka 2015 Drachenboot-Europameisterschaften: erster Rang ICF-Marathonserie: erster Rang Sprint, Murau: erster RangKanusprint Murau 2015 2014 Weltmeisterschaften, Sondrio, Adige: zweiter Rang Drachenboot-Weltmeisterschaften, 3. Rang über 2000 Meter (mit Marius Bättig, Andreas Burkhart, Michel Eichenberger, Sandro Galli, Roger Gross, Martin Scheuber) 2013 Kanumarathon-Weltmeisterschaften: zweiter Rang Wildwasserrennsport-Weltmeisterschaften, Solkan: dritter Rang Europameisterschaften, Kanadier-Team-Wettkampf (mit Chantal Abgottspon und Melanie Mathys): zweiter Rang 2012 Kanumarathon, Cesky Crumlov: zweiter Rang Wildwasserrennsport-Weltmeisterschaften, Isère: dritter Rang 2011 Europameisterschaften, Kraljevo: erster RangKanu-Europameisterschaften 2011 2008 Kanu-Weltmeisterschaften, Ivrea, Dora Baltea: erster Rang 2006 Weltmeisterschaften, Karlsbad, Tepla: dritter Rang Kanumarathon Ardèche: erster RangKanumarathon Ardèche 2006 2004 Wildwasserrennsport-Weltmeisterschaften, Loisach: zweiter Rang Garmisch-Partenkirchen: erster Rang 2001 Weltmeisterschaften, Sesia: dritter Rang 1997 Europameisterschaften, Isère: erster Rang 1996 Olympische Sommerspiele Atlanta, Viererkanadier: zweiter Rang 1991 Weltmeisterschaften, Soça, Mannschaft: dritter Rang
Ehrungen Basler Sport-Champions 2014 Sportlerehrung Stadt Brugg 2015
Weblinks Kanuclub Brugg Sabine Eichenberger bei Swiss Canoe Sabine Eichenberger
Einzelnachweise
Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1996 Kategorie:Kanute (Schweiz) Kategorie:Olympiateilnehmer (Schweiz) Kategorie:Person (Brugg) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1968 Kategorie:Frau Kategorie:Sportler (Kanton Aargau)