Der Kaiserpreis war ein österreichischer Kunstpreis, der am 18. April 1890 durch Kaiser Franz Joseph I. aus Privatmitteln gestiftet wurde. Er war vorgesehen zur „Förderung vaterländischer künstlerischer Bestrebungen“ und wurde bis 1918 vorzugsweise an hochbegabte junge Künstler verliehen.Quelle: Felix Czeike, Historisches Lexikon Wien, Verlag Kremayr & Scheriau, Wien 1992–2004.
Der Preis bestand jeweils aus einer Kassette mit 400 Golddukaten und war die höchste künstlerische Auszeichnung der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens.
Preisträger 1890: Gustav Klimt (für sein Aquarell „Inneres des alten Burgtheaters“) 1891: Adolf Hirschl 1892: Julius Schmid 1893: Arthur Strasser 1894: Hans Bitterlich 1895: Charles Wilda 1896: Hans Temple 1897: Heinrich Lefler und Joseph Urban 1898: Alois Delug 1899: Wilhelm Seib 1900: Leopold Burger 1901: Eduard Veith 1902: Theodor Charlemont 1903: Albin Egger-Lienz 1904: Johann Nepomuk Geller 1905: Josef Jungwirth 1906: Ferdinand Brunner 1907: Ludwig Koch 1908: Hans Larwin 1909: Theodor Stundl 1910: Heinrich Tomec 1911: Carl Wollek 1912: Anton Hans Karlinsky 1913: Karl Hassmann 1914: Karl Sterrer (junior) 1915: Emanuel Baschny und Anton Endstorfer 1916: Alfred Cossmann 1917: keine Verleihung 1918: Otto Hofner und Hans Ranzoni
Siehe auch Künstlerhaus Wien
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Kunstpreis Kategorie:Kulturpreis (Österreich) Kategorie:Franz Joseph I. Kategorie:Erstverleihung 1890 Kategorie:Ehemalige Auszeichnung