Die Loeffler-Frosch-Medaille ist eine von der Gesellschaft für Virologie (GfV) seit 2006 jährlich verliehene Auszeichnung für Wissenschaftler, die sich um die Virologie im deutschsprachigen Raum besonders verdient gemacht haben. Sie gilt als Auszeichnung für das wissenschaftliche Lebenswerk. Die Preisverleihung erfolgt während der jährlichen Frühjahrstagung der GfV und ist verbunden mit der Loeffler-Frosch-Lecture, die vom Preisträger gehalten wird. Benannt ist der Preis nach Friedrich Loeffler und Paul Frosch, die 1898 erstmals ein animales Virus beschrieben haben.
Preisträger 2006 Christian Kunz, Wien 2007 Harald zur Hausen, Heidelberg 2008 Heinz Schaller, Heidelberg 2009 Christoph Scholtissek, Gießen 2010 Peter K. Vogt, San Diego 2011 Gisela Enders, Stuttgart 2012 Hans Gelderblom, Berlin 2013 Walter Doerfler, Erlangen 2014 Eckard Wimmer, Stony Brook 2015 Hans-Dieter Klenk, Marburg 2016 Ari Helenius, Zürich 2017 Wolfram H. Gerlich, Gießen 2018 Otto Haller, Freiburg/Zürich 2019 Franz X. Heinz, Wien 2020 Helga Rübsamen-Schaeff, Wuppertal-Elberfeld 2022 Michael Roggendorf, München 2023 Thomas Mertens, Ulm 2024 Sibylle Schneider-Schaulies, Würzburg 2025 Thomas C. Mettenleiter, Greifswald und Insel Riems 2026 Ralf Bartenschlager, Heidelberg
Loeffler-Frosch-Preis Unabhängig von der Loeffler-Frosch-Medaille vergibt die GfV seit 1994 den (Stand 2016) mit 5.000 Euro dotierten Loeffler-Frosch-Preis für Virologen unter 40 Jahren.
Weblinks Forschungspreise auf der Website der GfV
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