Die Uda Genji () bildeten einen Zweig der Minamoto, der sich von Kaiser Uda ableitete.
Genealogie Hideakira (; † 939) war Sohn des Prinzen Tokiyo-shinnō und ein Enkel Kaiser Udas. Seine Mutter war die Tochter Sugawara Michizanes. Er führte die Titel Kurōdo no kamiLeiter des Kurōdo-dokoro (), also der kaiserlichen Verwaltung im alten Japan. und Sakonoe no chūjō (Vizekommandant der Leibgarde zur Linken). Masanobu (; 920–993) war Sohn des Prinzen Atsuzane-shinnō (; 893–976) und Enkel Kaiser Udas. Er wurde im Jahr 978 Sadaijin (Kanzler zur Linken) und hielt diesen Posten bis zu seinem Lebensende. Seine Tochter Rinshi () heiratete Fujiwara no Michinaga.
Ōmi Genji Die Sasaki, und damit auch die Amako, Kutsuki, Kyōgoku und Rokkaku, führten sich auf diese Minamoto-Linie zurück. Diese waren ursprünglich in der Provinz Ōmi ansässig und werden daher auch Ōmi Genji () genannt. Kaiser Uda und Prinz Atsuzane werden u. a. als Schutzgötter (Ujigami) für diese Familien im Sasaki-Schrein () in Azuchichō-Jōrakuji, Ōmihachiman verehrt, der sich im früheren Lehen Sasaki befindet, von dem die Sasaki ihren Namen bezogen.
Anmerkungen
Literatur Edmond Papinot: Historical and Geographical Dictionary of Japan. Nachdruck der Ausgabe von 1910 durch Tuttle, 1972, ISBN 0-8048-0996-8.
Einzelnachweise
Kategorie:Kuge (Adel)