Pléboulle () ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Dinan und zum Kanton Pléneuf-Val-André. Die Bewohner nennen sich Pléboullais(es).
Geografie Pléboulle liegt etwa 34 Kilometer nordöstlich von Saint-Brieuc und 23 Kilometer westlich von Saint-Malo im Norden des Départements Côtes-d’Armor am Ärmelkanal. Das Gemeindegebiet wird vom Fluss Frémur berührt, der an der südlichen Grenze seinen Zufluss Guinguenoual aufnimmt und schließlich in der Baie de la Fresnaye den Ärmelkanal erreicht. In dieser Bucht mündet auch der Rat.
Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Vallée de la Rance – Côte d’Émeraude.
Geschichte Erst 1264 tauchte der heutige Ort in einem Dokument der Abtei Saint-Aubin-des-Bois aus dem Dunkel der Geschichte. Verschiedene Namen wie Sainte-Croix, L’Hôpital und Village du Temple belegen den Besitz der Kreuzritter (Johanniter). Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum Distrikt Lamballe. Seit 1801 ist sie Teil des Arrondissements Dinan. Am 15. März 1826 trat Pléboulle die Dörfer Vieilles Portes und Bois-Talva an die Gemeinde Saint-Pôtan ab. Zudem kam es gleichzeitig zu einem Gebietsabtausch mit der Gemeinde Matignon.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2019Einwohner 818 780 711 686 711 662 708 730 869 Quellen: Cassini und INSEE
Sehenswürdigkeiten Kirche Saint-Paul aus dem 17./18. Jahrhundert Kapelle Notre-Dame du Temple (auch Notre-Dame de la Croix genannt) aus dem 14. Jahrhundert; daneben ein hohes Kreuz aus dem 17. Jahrhundert Kapelle von Launay-Mottais aus dem Jahr 1848 Herrenhaus Manoir de La Motte-Colas aus dem 15. Jahrhundert Herrenhaus Manoir de Launay-Mottais aus dem 18. Jahrhundert Grabmal von Maria de la Motte-Rouge aus dem Jahr 1875 mehrere Mühlen Überreste des Turms von Montbras aus dem 12. Jahrhundert (Monument historique) Denkmal für die GefallenenDenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs Quelle:
Literatur Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 682–683.
Weblinks
Fotos der Dorfkirche und der Kapelle Infos zur Geschichte und den Sehenswürdigkeiten
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Bretagne Kategorie:Ersterwähnung 1264 Kategorie:Gemeindegründung 1790