Jonathan – Ein Herz und tausend Seelen ist ein Dokumentarfilm des Filmemachers und Journalisten Marcel Trocoli Castro. Er wurde mit Unterstützung des regionalen Fernsehsenders os1.tv in Osnabrück produziert. Der 2014 auf dem Unabhängigen FilmFest Osnabrückhttps://www.filmfest-osnabrueck.de/jonathan-ein-herz-und-tausend-seelen/ veröffentlichte Film, porträtiert das Leben des Osnabrücker Künstlers Norbert Henze, genannt Jonathan. Der Dokumentarfilm thematisiert u. a. den Missbrauch des Künstlers als Kind durch die eigene Mutter.

Inhalt Der Metallkünstler Norbert Henze, genannt Jonathan, lebt und arbeitet in der niedersächsischen Stadt Osnabrück. In seinem Kunstpark fertigt er Kunstobjekte aus Metallschrott. Wiederkehrendes Motiv seiner Kunst sind Figuren, die er mit dem Lichtbogen seines Plasmaschneiders aus Metall heraustrennt oder hineinschneidet. Jonathan bezeichnet sie als „befreite Seelen“. Als Autodidakt hat er vor Jahrzehnten mit der Kunst begonnen, um Erlebnisse aus seiner Vergangenheit zu verarbeiten. Marcel Trocoli Castro, der die Kamera selbst führt, begleitet ihn zu Orten seiner Kindheit und Jugend. Stationen sind u. a. ein niedersächsisches Bauerndorf, in dem er als Pflegekind von einer Bauernfamilie zu Kinderarbeit gezwungen wurde, oder die niederländische Stadt Amsterdam, in der er sein Geld als jugendlicher Stricher verdienen musste. Roter Faden des Doku-Porträts ist jedoch vor allem die Beziehung des heute 66-jährigen Künstlers zu seiner verstorbenen Mutter. Als Kind wurde er von ihr sexuell missbraucht.

Kritiken

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2014 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Sexueller Missbrauch von Kindern Kategorie:Kindheit im Film