The Get Down ist eine US-amerikanische Musical-Drama-Fernsehserie. Sie spielt in den 1970er-Jahren in New York City und begleitet eine Gruppe Jugendlicher um Ezekiel „Zeke“ Figuero (gespielt von Justice Smith) und deren Traum, mit Hip-Hop der Armut zu entkommen. Die ersten sechs Episoden wurden am 12. August 2016 auf Netflix veröffentlicht, weitere fünf Episoden folgten am 7. April 2017. Mit geschätzten 120 Millionen US-Dollar Produktionskosten handelte es sich um die bis dahin teuerste Netflix-Eigenproduktion.Felix Zwinzscher: „Netflix teuerste Serie wird es nicht lange geben“ auf www.welt.de am 12. August 2016, abgerufen am 18. August 2016. Nach einer Staffel wurde die Serie aufgrund ihres hohen Budgets eingestellt.‘The Get Down’ Canceled by Netflix auf variety.com, abgerufen am 25. Mai 2017
Handlung Im New York der 1970er begleitet die Serie eine Gruppe Jugendlicher um Ezekiel „Zeke“ Figuero und seinen Freunden. Sie leben in der heruntergekommenen Bronx, in der Gewalt und Kriminalität zum Alltag gehören. Gemeinsam träumen sie davon, mit Hip-Hop durchzustarten und ein besseres Leben zu haben.
Besetzung und Synchronisation Die deutsche Synchronisation entsteht durch die Berliner Synchron. Dialogregie führen Frank Muth und Dirk Müller, der zusammen mit Yvonne Prieditis für das Dialogbuch verantwortlich ist. Neben Deutsch und Englisch ist die Serie auf Netflix in Spanisch, Türkisch, Französisch und Italienisch verfügbar.
Hauptbesetzung Rolle Schauspieler Hauptrolle(Folgen) Synchronsprecher Ezekiel „Zeke“ Figuero Justice Smith 1.01–1.11 Sebastian Fitzner Shaolin Fantastic Shameik Moore 1.01–1.11 Bastian Sierich Mylene Cruz Herizen F. Guardiola 1.01–1.11 Anita Hopt Ra-Ra Kipling Skylan Brooks 1.01–1.11 Amadeus Strobl Boo-Boo Kipling T.J. Brown Jr. 1.01–1.11 David Weyl Cadillac Yahya Abdul-Mateen II 1.01–1.11 Tino Kießling Francisco „Papa Fuerte“ Cruz Jimmy Smits 1.01–1.11 Sebastian Christoph Jacob Ramon Cruz Giancarlo Esposito 1.01–1.10 Thomas Petruo
Nebenbesetzung Rolle Schauspieler Nebenrolle(Episoden) Synchronsprecher Fat Annie Lillias White 1.01–1.03, 1.05–1.06, 1.08–1.11 Beate Gerlach Marcus „Dizzee“ Kipling Jaden Smith 1.01–1.11 Vincent Borko Grandmaster Flash Mamoudou Athie 1.01–1.02, 1.04–1.07, 1.09, 1.11 Christoph Banken Lydia Cruz Zabryna Guevara 1.01–1.11 Marion Musiol Wanda Judy Marte 1.01–1.06, 1.08–1.09, 1.11 Nora Kunzendorf Yolanda Kipling Stefanée Martin 1.01–1.11 Alice Bauer Ms. Green Yolonda Ross 1.01–1.06 Antje Thiele Adele Kipling Karen Aldridge 1.01–1.04 Katja Schmitz
Produktion Bereits 2006 hatte Baz Luhrmann die Idee für eine Serie oder einen Film zum Thema Hip-Hop.Christopher R. Weingarten: „Inside 'The Get Down': How Baz Luhrmann Recreated the Birth of Hip-Hop“ (englisch) auf www.rollingstone.com am 16. August 2016, abgerufen am 19. August 2016. Nach rund zehn Jahren Entwicklungszeit wurde die Serie schließlich im Februar 2015 angekündigt.Natalie Abrams: „Netflix orders Baz Luhrmann musical drama The Get Down“ (englisch) auf www.ew.com am 5. Februar 2015, abgerufen am 19. August 2016. Durch Schwierigkeiten beim Drehverlauf verzögerte sich die Produktion immer weiter, so dass zuerst nur sechs der zwölf geplanten Episoden fertig gedreht und veröffentlicht wurden. Zudem wurde das Produktionsbudget deutlich überschritten. Mit einem Gesamtbudget von 120 Millionen US-Dollar für die erste Staffel und Produktionskosten von geschätzten 7,5 Millionen US-Dollar pro Folge handelt es sich um die bis dato teuerste Netflix-Eigenproduktion.Daniel Gerhardt: ""The Get Down": Bouncen durch den Bilderstrudel" auf www.zeit.de am 12. August 2016, abgerufen am 19. August 2016.
Bei der Auswahl der Darsteller setzte Luhrmann hauptsächlich auf noch unbekannte Newcomer, um ein möglichst wahrhaftiges und glaubhaftes Bild der damaligen Zeit darstellen zu können. Um den Darstellern die Ursprünge des Hip-Hops näherzubringen, wurden Grandmaster Flash, Kurtis Blow und Nas mit ins Boot geholt.Patrick Heidmann: "Netflix-Serie „The Get Down“ Damals in der Bronx" auf www.berliner-zeitung.de am 14. August 2016, abgerufen am 19. August 2016."Grandmaster Flash and Nas Made “The Get Down” Cast Go Through Hip-Hop Boot Camp" (englisch) auf www.allhiphop.com am 4. August 2016, abgerufen am 19. August 2016.
Episodenliste
Rezeption Nach der Veröffentlichung der ersten sechs Episoden erhielt die Serie sowohl sehr gute, als auch sehr schlechte Kritiken. So schreibt Robert Rorke in der New York Post begeistert von einem Flashback in die 1970er, die Menschen mitreißt und durch Talent und Energie der Darsteller überzeugt.Robert Rorke: „You’ll want to ‘Get Down’ and boogie to this nostalgic Netflix gem“ (englisch) auf www.nypost.com am 12. August 2016, abgerufen am 19. August 2016. Tim Goodman bemängelt in seinem Review für The Hollywood Reporter wiederum die Darstellung der Serie und sieht viel verschenktes Potenzial, welches nicht nur an Luhrmanns Arbeitsweise liegt.Tim Goodman: „'The Get Down': TV Review“ (englisch) auf www.hollywoodreporter.com am 3. August 2016, abgerufen am 19. August 2016. Im Feuilleton der Welt schreibt Felix Zwinzscher, dass die Serie sich wie ein schlechter Kompromiss anfühle und letztlich an der Mutlosigkeit von Luhrmann scheitern würde.
Bei Metacritic erhielt die Serie einen Metascore von 69/100 basierend auf 31 RezensionenBewertungen von „The Get Down“ auf www.metacritic.com, abgerufen am 23. August 2016 und bei Rotten Tomatoes gaben die Kritiker eine durchschnittliche Wertung von 74 Prozent ab (57 Kritiken), während die Nutzer zu 86 Prozent mit der Serie zufrieden waren.Bewertungen von „The Get Down“ auf www.rottentomatoes.com, abgerufen am 19. August 2016
Weblinks
Pressespiegel zu The Get Down bei Metacritic (englisch) Pressespiegel zu The Get Down bei Rotten Tomatoes (englisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Fernsehserie (Vereinigte Staaten) Kategorie:Fernsehserie der 2010er Jahre Kategorie:Netflix Kategorie:Baz Luhrmann