mini|Blick ins Dammbachtal in den Gemeindeteil Krausenbach mini|Der namensgebende Dammbach beim Ortseingang Richtung Krausenbach nahe Ferschenmühle und abgegangenen Schloss Herbroch mini|Katholische Pfarrkirche St. Valentin im Gemeindeteil Wintersbach mini|hochkant|Der Keller-Turm auf der Geishöhe (Oberwintersbach)

Dammbach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mespelbrunn mit Sitz in Heimbuchenthal.

Geografie Lage Die Gemeinde liegt im Zentrum des Spessarts, im sogenannten Hochspessart.

Der Dammbach entspringt nahe Rohrbrunn und hat viele kleine Nebenflüsschen. Der topographisch höchste Punkt der Gemeinde befindet sich mit etwa östlich von Krausenbach nahe dem Gipfel des Querberges, der niedrigste liegt am Neuhammer am Dammbach auf .

Gemeindegliederung Es gibt acht Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):

In den letzten Jahren hat die Gemeinde Dammbach nahe beim Gemeindeteil Wintersbach eine Wochenendsiedlung ausgewiesen, in dem inzwischen mehr als 100 Wochenend- und Ferienhäuser errichtet sind.

Es gibt die Gemarkungen Krausenbach, Krausenbacher Forst (Gemarkungsteil 0), Wintersbach und Rohrbrunner Forst (Gemarkungsteil 2). Das damalige gemeindefreie Gebiet Krausenbacher Forst wurde 2008 nach Dammbach eingemeindet, zum 1. Februar 2021 wurden Teilflächen des gemeindefreien Gebietes Rohrbrunner Forst in die Gemeinde Dammbach umgegliedert.

Nachbargemeinden

Name Der Ortsname stammt vom gleichnamigen Dammbach, der am Neuhammer der Elsava zufließt.

Geschichte 20. Jahrhundert Im Jahr 1991 konnte die Gemeinde das Fest „750 Jahre Dörfer im Dammbachtal“ feiern, zu dem die Gemeinde das Heimatbuch „Dammbach 1241–1991“ herausgegeben hat.

Eingemeindungen Die Gemeinde entstand am 1. Juni 1976 im Zuge der Gebietsreform in Bayern aus den Gemeinden Wintersbach und Krausenbach. Da beide Gemeindeteile im Dammbachtal liegen, lag es nahe, dass man als gemeinsamen Ortsnamen Dammbach wählte. Am 1. Januar 2008 vergrößerte sich das Gemeindegebiet durch die Eingliederung des Krausenbacher Forstes.

Einwohnerentwicklung Im Zeitraum 1988 bis 2018 stagnierte die Einwohnerzahl, d. h. konkret sank sie von 1855 auf 1846 um 9 Einwohner bzw. um 0,5 %. 1994 hatte die Gemeinde zwischenzeitlich 2033 Einwohner. Quelle: BayLfStat

Politik Gemeinderat Die Kommunalwahlen seit 2014 erbrachten folgende Ergebnisse: +Partei/Liste20202014%Sitze%Sitze CSU/Freie Wählergemeinschaft46,15648,896 Unparteiische Wählergruppe53,85651,116 Wahlbeteiligung74,12 %71,43 %

Bürgermeisterin Seit Mai 2020 ist Waltraud Amrhein (UWG) Erste Bürgermeisterin,Wahl des ersten Bürgermeisters sie wurde am 15. März 2020 mit 52,1 % der gültigen Stimmen gewählt. Deren Vorgänger war Roland Bauer (CSU/Freie Wählergemeinschaft), im Amt von Mai 2002 bis April 2020.

Wappen

Kultur und Sehenswürdigkeiten Passionsspiele Seit 2001 werden in Dammbach Passionsspiele aufgeführt. Weitere Aufführungen gab es in den Jahren 2004, 2009, 2014 und 2019. Im Jahr 2017 wurden die Spiele mit dem Heimatpreis Bayern ausgezeichnet.

Baudenkmäler mini|Der Burgstall im Wiesengrund, hinter dem Dammbach die Gebäude des Unterschnorrhofes und der Ferschenmühle (heute Gaststätte)

Am Ortsausgang von Dammbach-Krausenbach ins obere Dammbachtal liegt gegenüber dem Unteren Schnorrhof / Gaststätte Ferschenmühle im Wiesengrund zur Straße hin das Bodendenkmal Burgstall Unterschnorrhof (auch Schloss Herbroch genannt).

Bodendenkmäler

Verkehr In Dammbach befindet sich das Funkfeuer mit Rufzeichen PSA einer internationalen Luftstraße.

Sonstiges Seit dem 1. Dezember 2006 erhebt die Gemeinde eine Zweitwohnungsteuer.

Weblinks

Dammbach Gemeinde Dammbach

Einzelnachweise

Kategorie:Gemeindegründung 1976