Der Ohnastetter Bühl ist ein mit Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen vom 21. Dezember 1973 ausgewiesenes Naturschutzgebiet mit der Nummer 4.074. Ein Teil der Fläche wurde bereits im Jahr 1961 als Naturdenkmal Ohnastetter Heide unter Schutz gestellt.
Lage Das Naturschutzgebiet befindet sich im Naturraum Mittlere Kuppenalb. Es liegt an einem flachen Südhang westlich der Gemarkung Ohnastetten der Gemeinde St. Johann und ist Teil des FFH-Gebiets Nr. 7521–341 Albtrauf Pfullingen.
Schutzzweck Schutzzweck ist die Erhaltung der Halbtrockenrasen mit ihren artenreichen Pflanzengesellschaften.
Flora Das Gebiet ist seit langer Zeit als besonders reichhaltiger Orchideenstandort bekannt. Es kommen u. a. die folgenden Orchideenarten vor: Männliches Knabenkraut, Kleines Knabenkraut, Helm-Knabenkraut, Brand-Knabenkraut, Rotes Waldvöglein. An Enzianen wurden nachgewiesen: Frühlings-Enzian, Kreuz-Enzian, Gewöhnlicher Fransenenzian und Deutscher Fransenenzian.
Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Reutlingen
Literatur Regierungspräsidium Tübingen (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Tübingen. Thorbecke, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-7995-5175-5.
Weblinks
mit Schutzgebietsverordnung und Karte
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