Rudolf Thiele (* 21. Mai 1876; † nach 1943) war ein preußischer Verwaltungsjurist und Landrat.
Leben Thiele studierte Rechtswissenschaft an der Friedrich-Wilhelms-Universität Breslau. Seit 1896 gehörte er der Breslauer Burschenschaft der Raczeks an.Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 499. Seit 1905 wirkte Thiele als Gerichtsassessor, ab 1909 als Amtsrichter und ab 1919 als Amtsgerichtsrat in Ohlau.
Thiele trat zum 1. Dezember 1932 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.413.833).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/44480225Reinhold Zilch, Bärbel Holtz (Bearb.): Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38. Bd. 12/II. In: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Acta Borussica. Neue Folge. Olms-Weidmann, Hildesheim 2003, S. 713 (Online; PDF 2,2 MB). Ab 1. Juni 1933 wurde er vertretungsweise als Landrat im Kreis Brieg eingesetzt und ab 1. Oktober 1933 vertretungsweise als Landrat im Kreis Ohlau. 1934 erfolgte seine Ernennung als Landrat. Dort amtierte er dann bis zu seinem Ruhestand 1943.
Einzelnachweise
Kategorie:Landrat (Landkreis Ohlau) Kategorie:Landrat (Landkreis Brieg) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert) Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus) Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung Kategorie:Richter (Amtsgericht) Kategorie:Preuße Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1876 Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann