mini|Bhupen Khakhar Bhupen Khakhar (* 10. März 1934 in Bombay; † 8. August 2003 in Vadodara) war ein indischer Maler.Documenta IX: Kassel, 13. Juni–20. September 1992 – Katalog in drei Bänden, Band 1, Stuttgart 1992, ISBN 3-89322-380-0, S. 166.
Leben und Werk Bhupen Khakhar studierte Wirtschaftswissenschaft und Politikwissenschaft an der University of Mumbai. Das Studium schloss er mit dem Bachelor ab. Er arbeitete hauptberuflich als Buchhalter bei Bharat Parikh & Associates in Vadodara.
Kurse als Kunstkritiker belegte er an der Maharaja Sayajirao University of Baroda und erlangte den Master.culturebase abgerufen am 13. August 2016 (englisch) Als Künstler war Bhupen Khakhar Autodidakt. Collagen aus den Printmedien, aufgeklebt auf Spiegeln, mit Graffiti sowie gestischer Malerei kombiniert, bildeten den Anfang seiner Karriere und machten ihn zu einem der ersten indischen Pop-Art-Künstlern. Beginn der 1970er Jahre begann Khakhar mit der Ölmalerei und wählte Motive, die autobiografisch motiviert waren. Das alltägliche Leben der Inder, zum Beispiel von Schneidern, Friseuren und Uhrmachern, sowie seinem Assistenten für Buchhaltung, machte er zu seinem Thema. David Hockney war eine seiner künstlerischen Inspirationsquellen. Kakhar wählte Themen aus seiner jeweiligen Umgebung und behandelt offen und mit Humor Verletzlichkeit, Träume und seine homosexuelle Identität.Prince Claus Fund abgerufen am 13. August 2016 (niederländisch)
Kakhar war eine zentrale Figur der Baroda Schule, einer losen Gruppierung figurativer Maler, zu der auch Ghulam Mohammed Sheikh und Sudhir Patwardhan gehören.Tate Modern (englisch).
Auf zahlreichen Ausstellungen in Indien und international, wie auf der IX. Biennale von São Paulo und der documenta IX in Kassel waren Werke von Bhupen Kakhar zu sehen. Die Londoner Tate Modern richtete ihm vom 1. Juni bis 6. November 2016 eine Retrospektive ausBhupen Khakhar. You Can’t Please All. Website der Tate Modern. Abgerufen am 8. November 2016., die im Anschluss in der Berliner Deutsche Bank KunstHalle gezeigt wurde (18. November 2016 bis 5. März 2017).Bhupen Khakhar. You Can’t Please All. Website der Deutsche Bank Kunsthalle, Berlin. Abgerufen am 8. November 2016.
Ausstellungen 1992: Documenta IX, Kassel Auszeichnungen 1984: Padma ShriSaffronart Bhupen Kakhar, abgerufen am 13. August 2016 (englisch). 1986: Starr Foundation Fellowship, Asian Council 2000: Prinz-Claus-Preis
Literatur Bhupen Khakhar (Artist Monograph) von Timothy Hyman, Mapin Publishing Gp Pty Ltd; 1st edition (July 10, 2006), (englisch), ISBN 978-0-94414-2-363
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Einzelnachweise
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