Ingeborg 'Ib' Langlotz (* 24. September 1922 in Dresden; † 22. Februar 2004 in München) war eine deutsche Keramikerin.
Werdegang mini|Atelier in Bad Wiessee um 1960 Ib Langelot studierte zwischen 1940 und 1942 an einer privaten Mal- und Zeichenschule bei Ernst Hassebrauk, anschließend bis 1944 an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Viktor Schufinsky und Emil Pirchan. Nach dem Studium in Wien gründete sie 1945 die Töpferei „Die Töpferstube“. Ihre Gebrauchskeramiken in Fayence-Maltechnik stellte sie erstmals 1948 auf der Hannover Messe aus.
Zu Beginn der 1960er Jahre fertigte sie neben Gebrauchskeramik zunehmend keramische Unikate. Die Töpferstube zog 1960/61 nach Bad Wiessee um, wo dann nur noch Unikate hergestellt wurden. Für diese verwendete sie teilweise selbst entwickelte Glasuren.
Werke von Ib Langelot befinden sich in Privatsammlungen, Galerien und Museen im In- und Ausland.
Auszeichnungen 1967 und 1968: Diplom Concorso Int. della Ceramica d’Arte Faenza 1969: Ehrendiplom Concorso Int. della Ceramica d’Arte Cervia 1973: Prix des Editeurs, Monaco für Grafik 1976 und 1979: I. Preis Int. Grafik-Biennale Palm d’Or, Monaco
Quelle Ausstellungen 1965: Karl-Ernst-Osthaus-Museum, Hagen/Westfalen,Ingeborg Langelot, Leo Nyssen: Ingeborg Langelot Bild-Keramik. Karl-Ernst-Osthaus-Museum, Hagen, 20. Juni - 18. Juli 1965. Karl-Ernst-Osthaus-Museum, Hagen 1965, . 1965: Ulmer Museum 1965: „Deutsche Keramik der Gegenwart“, Nürnberg 1967: Galerie Seyhoun, Teheran/Iran, 1967: Galerie Boiselet, Paris/Frankreich, 1968: Deutsches Kultur-Institut, Istanbul/Türkei, 1971: „Deutsche Keramik 1971“, Hetjens-Museum, DüsseldorfEkkart Klinge (Hrsg.): Deutsche Keramik 1971. Hetjens-Museum, Düsseldorf 1971, S. 114–115. 1971/72: Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kulturinstitut in Stockholm, Göteborg/Schweden Oslo, Bergen/Norwegen und Helsinki/Finnland 1972: „Deutsche Keramik 1972“ Galerie Deisenroth, Fulda 1973: „Keramion“ in Frechen bei KölnIb Langelot, Ausstellungskatalog (= Kunst im Keramion, Heft 3), Keramion-Galerie für zeitgenößische Kunst, Frechen 1973. 1975: „City Art Gallery“, Bristol/England in der 1975: „Graves Art Gallery“, Sheffield/England 1976: Rhösska Museet, Göteborg/Schweden 1976: Sonderausstellung im Münchner Stadtmuseum 1977: South London Art Gallery 1979: „Veste Coburg“ 1981 und 1986: „Europäische Keramik der Gegenwart“ im „Keramion“ in Frechen bei Köln 1987: „Transart - Gallerie“, München 1989: Ausstellung in New York/USA 1992: Los Angeles 1992/95: „Komatsu City Hall“, Tajimi/Japa
Weblinks Ib Langelot auf lex-art.de (PDF)
Einzelnachweise
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