mini|Gebberskreuz Das GebberskreuzDer in der offiziellen Denkmalliste geführte Name Gebbertskreuz beruht auf einem Lesefehler des Endbuchstabens des Namens Gebbers in der Kreuzinschrift. ist ein denkmalgeschütztes Gedenkkreuz im Gebiet der Stadt Möckern in Sachsen-Anhalt.
Lage Es befindet sich im Wald nordöstlich der Ortslage von Möckern, östlich eines von der nordöstlich gelegen markanten Wegkreuzung Stern zur südwestlich gelegenen Ortschaft Lochow führenden Waldwegs.
Gestaltung und Geschichte Das Kreuz befindet sich an der Stelle, an der am 10. Mai 1850 der in preußischen Diensten stehende Jäger Herrman Gebbers von einem Wilderer ermordet wurde. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts blieb das Kreuz weitgehend unbeachtet und ungepflegt. Es wurde dann Anfang des 21. Jahrhunderts auf Initiative des Heimatvereins Möckern die am Kreuz befindliche Inschrift restauriert. In der Nähe des Kreuzes wurde ein Rastplatz für Wanderer eingerichtet.
Das schlichte Kreuz ist aus Granit gefertigt. Es trägt die Inschrift:
Am 10. Mai 1850 fand der Jaeger Herrman Gebbers hier in treuer Pflichterfüllung seinen Tod durch Mörderhand.
Im Denkmalverzeichnis der Stadt Möckern ist das Kreuz unter der Erfassungsnummer 094 71292 als Baudenkmal eingetragen. Das Denkmalverzeichnis gibt poetisch als Adresse tief im dunklen Waldesgrund und als Lage bei Lüttgenziatz an verwunschenem Orte an.
Literatur Willi Post, Walter Iser, Radwanderungen, Dorise Verlag 2005, ISBN 3-937973-09-5, Seite 53 ff.
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Einzelnachweise
Kategorie:Kulturdenkmal in Möckern Kategorie:Steinernes Flurkreuz in Sachsen-Anhalt Kategorie:Sakralbau in Möckern Kategorie:Sakralbau in Europa