Nyírábrány ist eine ungarische Großgemeinde im Kreis Nyíradony im Komitat Hajdú-Bihar.
Geografische Lage Nyírábrány liegt 30 Kilometer östlich des Komitatssitzes Debrecen, 18 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Nyíradony und grenzt im Osten an Rumänien. Nachbargemeinden sind Fülöp, Nyíracsád, Vámospércs und Bagamér. Jenseits der Grenze befindet sich die rumänische Gemeinde Șimian.
Geschichte Die Gemeinde trug im Laufe der Zeit verschiedene Namen wie Szentábrány, Szentgyörgyábrány oder Nagyábrány. Nach dem Zusammenschluss mit der Ortschaft Budaábrány besteht seit 1901 der Name Nyírábrány.
Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 569 Häuser und 4070 Einwohner auf einer Fläche von 18.799 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Ligetalja im Komitat Szabolcs.
Sehenswürdigkeiten Griechisch-katholische Kirche Keresztelő Szent János, im Ortsteil Budaábrány Griechisch-katholische Kirche Szent Mihály főangyal Heimatmuseum (Tájház) Kornél-Ábrányi-Denkmal, erschaffen 1923 von Richárd Füredi Naturlehrpfad (Tanösvény) Reformierte Kirche, erbaut 1932 Römisch-katholische Kirche Szent Kereszt, erbaut Anfang des 19. Jahrhunderts Schloss Eördögh (Eördögh-kastély), erbaut 1827 Szapáry-Aussichtsturm (Szapáry-kilátó) Weltkriegsdenkmal zum Gedenken der Opfer des Ersten Weltkriegs, erschaffen von Richárd Füredi
Söhne und Töchter der Gemeinde Kornél Ábrányi (1822–1903), Musiker und Komponist
Verkehr In Nyírábrány treffen die Landstraßen Nr. 4904, Nr. 4906 und Nr. 4907 aufeinander. Am südlichen Rand der Großgemeinde verläuft die Hauptstraße Nr. 48 in Richtung Rumänien. Nyírábrány ist angebunden an die Eisenbahnstrecke von Debrecen zur rumänischen Stadt Satu Mare.
Einzelnachweise
Weblinks
Kategorie:Ort im Komitat Hajdú-Bihar