Gerhard Vogt (* 7. September 1927 in Dresden; † 2. Oktober 2005 in Radeburg) war ein deutscher Schauspieler.
Leben Gerhard Vogt bekam an der Dresdner Musikhochschule seine Ausbildung, erhielt am Theater in Zittau sein erstes Engagement und war von 1950 bis 1992 Mitglied des Ensembles des Staatstheaters Dresden. Seine erste Filmrolle erhielt er 1954 in der satirischen Kurzfilmreihe Das Stacheltier. Von nun an stand er häufig für die DEFA und das Fernsehen vor der Kamera.
Gerhard Vogt lebte einige Jahre mit seiner Dresdner Schauspielkollegin Traute Richter zusammen, dann heiratete er seine Kollegin Ursula Körbs, die drei Wochen nach der Geburt des gemeinsamen Kindes verstarb. Später ehelichte er wiederum eine Kollegin vom Staatstheater, die Schauspielerin Gerlind Schulze.
Filmografie 1956: Der Hauptmann von Köln 1960: Leute mit Flügeln 1962: Die schwarze Galeere 1962: Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück 1964: Mir nach, Canaillen! 1968: Ich war neunzehn 1968: Die Toten bleiben jung 1969: Der Weihnachtsmann heißt Willi 1973: Polizeiruf 110: Der Ring mit dem blauen Saphir (Fernsehreihe) 1973: Stülpner-Legende (Fernsehfilm, 7 Teile) 1973: Den Wolken ein Stück näher (Fernsehfilm, 2 Teile) 1974: Polizeiruf 110: Fehlrechnung 1980: Die Schmuggler von Rajgrod 1982: Rächer, Retter und Rapiere (Fernsehserie, 3 Folgen) 1985: Meine Frau Inge und meine Frau Schmidt 1985 und 1987: Sachsens Glanz und Preußens Gloria (Fernsehfilm, 6 Teile) 1986: Der Bärenhäuter 1986: Polizeiruf 110: Ein großes Talent 1986: Evolution (Sprecher) 1986: Polizeiruf 110: Kein Tag ist wie der andere 1989: Polizeiruf 110: Trio zu viert 1990: Polizeiruf 110: Allianz für Knete 1992: Go Trabi Go 2 – Das war der wilde Osten
Theater 1956: Günther Weisenborn Das verlorene Gesicht – Regie: Hannes Fischer (Staatstheater Dresden – Kleines Haus) 1956: William Shakespeare: Hamlet – Regie: Fritz Wendel (Staatstheater Dresden) 1957: Peter Hacks: Die Schlacht von Lobositz (Ulrich Braeker) – Regie: Hannes Fischer (Staatstheater Dresden) 1957: Hans Lucke: Der Keller (Soldat Gründel) – Regie: Hannes Fischer (Staatstheater Dresden – Kleines Haus) 1962: Gerhart Hauptmann: Die Ratten (Mechelke) – Regie: Gotthard Müller (Staatstheater Dresden) 1962: William Shakespeare: Wie es euch gefällt – Regie: Horst Schulze (Staatstheater Dresden) 1972: Gotthold Ephraim Lessing: Minna von Barnhelm – Regie: Klaus Dieter Kirst (Staatstheater Dresden) 1977: Nikolai Gogol: Der Revisor (Bobtschinski) – Regie: Georgi A. Towstonogow (Staatstheater Dresden) 1978: Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker (Kriminalinspektor) – Regie: Hannes Fischer (Staatstheater Dresden) 1980: Peter Hacks: Senecas Tod – Regie: Klaus Dieter Kirst (Staatstheater Dresden) 1984: Heiner Müller: Die Umsiedlerin oder Das Leben auf dem Lande (Bauer, Vater von Schmulka) – Regie: Bernhard Klaus Tragelehn (Staatstheater Dresden) 1985: Neil Simon: Sonny Boys – Regie: Gotthard Müller (Staatstheater Dresden) 1985: William Shakespeare: Der Kaufmann von Venedig (Vater Gobbo) – Regie: Klaus Dieter Kirst (Staatstheater Dresden) 1985: Peter Shaffer: Amadeus (Höfling) – Regie: Piet Drescher (Staatstheater Dresden)
Weblinks
Gerhard Vogt bei defa-sternstunden.de
Kategorie:Person (Film, Dresden) Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Darstellender Künstler (Dresden) Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1927 Kategorie:Gestorben 2005 Kategorie:Mann